Herbstmarkt kommt zur Kaffeezeit richtig in Schwung

Greifvögel ziehen das Publikum an

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Eine attraktive Neuerung beim Orwischer Herbstmarkt: die Öffnung des Hofes beim „Herschwert“, wo die Falkner Matthias und Christopher Müller mit ihren Vögeln die Besucher begrüßten.

Urberach - Der Herbstmarkt brachte am Sonntagnachmittag Leben und Farbe auf den Häfnerplatz. Der wurde umso voller, je weiter die Zeit fortschritt.

Beim Orwischer Herbstmarkt sah"s zur Mittagszeit noch trübe aus, am Himmel wie auf dem Häfnerplatz, doch mit der Öffnung der Läden und mit der Kaffeezeit kamen auch die Urberacher und ihre Nachbarn aus den Häusern. Rundum sehr gut besucht waren am verkaufsoffenen Sonntag die Läden am Märktezentrum, wo der Parkplatz aus allen Nähten platzte.

Im Ortskern ging"s dann mehr um Geselligkeit als um Werkzeug, Sportschuhe oder Hundeleinen oder -körbe. Zu diesem Ambiente trug auch eine reizvolle Darbietung der Waren an den Ständen bei. Ob die obligate Spinnerin in der Kelterscheune, die Gänse auf dem Häfnerplatz oder der Pferdewagen als „Taxi“ zum Märktezentrum - alles war von einem Hauch Idylle geprägt. Der Maroni-Mann verkaufte seine gerösteten Kastanien; der Obstbauer Baumer hatte diesmal seine Biowaren um selbstgemachte Nudeln erweitert. Das flüssige Angebot reichte vom frisch gepressten Süßen, der in Kanistern abgeholt werden konnte, bis zum hausgemachten Eierlikör.

Handgenähtes und -gestricktes für den Nachwuchs war am Stand von Sabrina Maier aus Eppertshausen zu haben. „Fudges“, das sind Weichkaramell-Spezialitäten, verkaufte „Aromakünstler“ Thomas Niedermayer aus Obertshausen.

Herbstmarkt 2015 in Urberach: Fotos

Nicht nur die Kürbisse vor den beteiligten Geschäften luden zum Stehenbleiben und zum Schätzen ein, auch andere Plätze und Höfe hatten sich sehr zur Freude der Organisatoren fein herausgeputzt. Das „Orwisch Urberachs Aktiv Team“ unter der Leitung von Martina Schwarzkopf und der BSC, der die Kelterscheune bewirtschaftete, waren jedenfalls zufrieden.

Neu dabei war „Herschwert“ Peter Knapp, in dessen Hof Jagdhornbläser sowie Falkner Matthias Müller mit Sohn Christopher aus Seligenstadt die Besucher anzogen. Vor allem der Riesen-Uhu flößte durchaus Respekt ein. Doch auch Petra Lüft, die wenige Schritte weiter die Presse für Äpfel in Bewegung hielt, dazu Mispel, Speierling und Quitten im rechten Maß beimischte, fand interessierte Zuhörer.

Es war wie immer: je später am Nachmittag es wurde, umso voller wurde es auf dem Häfnerplatz und drum herum. Trotz aller Vor- und Nacharbeiten war"s für Organisatoren und Besucher ein gelungener Orwischer Herbstmarkt. (chz)

Urberacher Herbstmarkt 2014

Quelle: op-online.de

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