Weihnachtsflair am Häfnerplatz

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Der Nikolausmarkt am Häfnerplatz - Bild aus dem vergangenen Jahr.

Urberach - Kuschelig und überschaubar ist der Urberacher Nikolausmarkt am zweiten Wochenende im Advent. Die 14 Stände konzentrieren sich auf dem Häfnerplatz, außerdem stellt der Heimat- und Geschichtsverein im Töpfermuseum eine besonders große Krippe aus.

Die Urberacher Pfadfinder, die Karnevalsabteilung des KSV, der Kinderschutzbund, die Freie evangelische Gemeinde, private und gewerbliche Anbieter sind am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Dezember, dabei. Der Nikolausmarkt ist samstags von 14 bis 21 Uhr und sonntags von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Am Sonntag gegen 17 Uhr unterhält der Posaunenchor der Petrusgemeinde die Marktbesucher, dazu spielen die Alphornbläser. Wie jedes Jahr beschert der Nikolaus am Samstag und Sonntag die Kinder mit Lebkuchen. Die dürfen sich auch aufs Karussell freuen. An den Ständen gibt es Kinderpunsch, Bratwurst vom Grill, Feuerzangenbowle, Fischbrötchen, Thüringer Obstglühwein, winterliche Accessoires, Geschenkartikel, Äpfel, Birnen, Met, Lammbratwurst, heißen und kalten Apfelwein, Zuckerwatte, Mandeln, Popcorn, Suppen, Glühwein, Spiele, Kaffee und Kuchen.

Unter dem Motto „Machen Sie sich ein Bild von Weihnachten!“ können sich die Besucher fotografieren lassen. Die Freie evangelische Gemeinde verwandelt die Jurte ihrer Pfadfinder in einen Stall mit Krippe. Hirtenkittel, Königskleidung und die Gewänder von Joseph und Maria liegen bereit. Am nächsten Tag können die Fotografierten ihre Bilder auf der Homepage der Gemeinde herunterladen. Die Aktion ist natürlich kostenlos.

Nikolausmarkt 2013 in Urberach

Nikolausmarkt 2013 in Urberach

Das Töpfermuseum ist traditionell die Dependance des Nikolausmarktes. Dort stellt Karl-Heinz Sturm aus Urberach eine 1,80 Meter breite orientalische Ruinenkrippe aus, die er selbst geschnitzt hat. Die Figuren sind bis zu 35 Zentimeter hoch. Sturm ist eigentlich Elektroingenieur. Doch als er vor gut 30 Jahren am Ende eines Seminars eine kleine geschnitzte Eule als Präsent erhielt, kam ihm die Idee, so etwas selbst einmal zu versuchen. Und so probierte er es aus, fand Gefallen an der Schnitzerei und schaffte sich Profiwerkzeug an. Seither schnitzt er zu seinem privaten Vergnügen. Der Heimat- und Geschichtsverein öffnet das Töpfermuseum am Samstag von 15 bis 18 und am Sonntag von 14 bis 18 Uhr.

(lö)

Quelle: op-online.de

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