Kreis ist seit Anfang des Jahres für die Entsorgung von Bioabfällen zuständig

Müllabfuhr wird 6,6 Prozent teurer

Rödermark - Die Müllabfuhr wird mit Beginn des neuenen Jahres um 6,6 Prozent teurer. Die Stadtverordnetenversammlung beschloss am Dienstagabend einstimmig die erste Erhöhung nach sieben Jahren.

Die Grundgebühr für die am weitesten verbreitete 60-Liter-Tonne steigt von 87,36 Euro um 5,76 Euro auf 93,12 Euro. Erster Stadtrat Jörg Rotter machte vor allem die gestiegenen Kosten für die Verwertung von Biomüll für die Erhöhung verantwortlich: Die ist seit Anfang 2015 Sache des Kreises, und der zahlt für die Entsorgung von 1000 Kilo Biomüll 95 Euro. Bis dahin war der städtische Entsorger mit 46 Euro deutlich billiger. Bei jährlich 2 350 Tonnen Biomüll summieren sich die Mehrkosten auf 115.000 Euro. Die wurden 2015 noch aus den Rücklagen finanziert, doch nächstes Jahr müssen die Bürger zahlen. Denn Abfallgebühren müssen kostendeckend sein.

In der neuen Gebühr sind nach wie vor 13 Leerungen der Restmülltonne enthalten. Jede weitere kostet für das eingangs erwähnte 60-Liter-Gefäß 7,16 Euro. Mit dieser Gebühr zahlen die Bürger nach wie vor alle anderen abfallwirtschaftlichen Leistungen, für die die Stadt kein Extra-Geld verlangt. Als Beispiele nannte Rotter die Entsorgung von Bioabfall, Sperrmüllabfuhr, Altpapier, Elektrogeräten, Gartenabfall, Sonderabfall, die Bereitstellung von Rest- und Bioabfallgefäßen sowie die städtischen Angebote auf der Altstoffannahmestelle in der Kapellenstraße.

Mülltonneninhalt - Grundgebühr - Zusatzleerung

  • 60 Liter - 93,12 Euro - 7,16 Euro
  • 80 Liter - 124,16 Euro - 9,55 Euro
  • 120 Liter - 186,24 Euro - 14,33 Euro
  • 240 Liter - 372,47 Euro - 28,65 Euro
  • 1100 Liter - 1707,16 Euro - 131,32 Euro

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Quelle: op-online.de

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