Betreuung wird zum Sorgenkind

Urberach - Der Aufnahmestopp bei der Nachmittagsbetreuung von Urberacher Grundschülern macht Eltern große Sorgen und zwingt die Politik zum Handeln.

Der Förderverein der Schule An den Linden steigt aus personellen Gründen und wegen Platzmangel nach den Sommerferien aus der Betreuung aus. Ramona Rippert hofft wie viele Eltern von Erst- und Zweitklässlern auf die Unterstützung durch Landrat Oliver Quilling. Sie haben knapp 200 Unterschriften gesammelt, die sie ihm im Kreishaus übergeben wollen. Der hohe Standard in der Schulkindbetreuung muss gesichert und zukunftsfähig gestaltet werden, fordern CDU und AL. Voraussetzung hierfür sind geeignete Räume für Unterbringung und Mittagsverpflegung. Die Koalition will 1,3 Millionen Euro für ein Mensagebäude auf dem Schulgelände bereitstellen. Damit will sie den Grundstein für eine pädagogisch wirksamen Betreuung während der kommenden Jahre legen.

1,3 Millionen Euro sind für eine Schutzschirm-Kommune eine große Investition. Doch langfristig erwartet die Koalition durch eine zentrale Kinderbetreuung an den Schulen Ersparnisse bei der Hortbetreuung. CDU und AL wollen sowohl die Mensa als auch 400 000 Euro für die Sanierung weiterer Kindergärten ohne neue Schulden finanzieren. Investitionsreste aus dem Jahr 2014 machen"s möglich, erklärte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Gensert. Der schwarz-grüne Antrag wird am Dienstag, 24. März, in der Stadtverordnetenversammlung diskutiert. (lö)

Quelle: op-online.de

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