In Ober-Roden

Neuer Anlauf für Bebauungsplan

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Ober-Roden - Am südlichen Ende des Industriegebiets Ober-Roden ist in den vergangenen Jahren ein Märktezentrum entstanden, das nicht nur für motorisierte Kunden interessant ist.

Zwischen Senefelder- und Odenwaldstraße haben sich Aldi, Lidl, Netto, ein Bio-, ein Schnäppchen- und ein Getränkemarkt angesiedelt.

  • Nach der Aldi/Rossmann-Anfrage wollte der Magistrat weiterem Einzelhandel Einhalt gebieten: Jeder neue Markt in diesem Teil Ober-Rodens gefährde die Entwicklung im Norden des Stadtteils. Dort will Rewe von der Kapellenstraße in die Mainzer Straße umziehen.
  • Unmittelbar vor den Sommerferien sollte die Stadtverordnetenversammlung einen Bebauungsplan beschließen, der eine Ausbreitung über die bestehenden Flächen - und damit den Drogeriemarkt - verbietet. Am Sitzungsabend zog der Magistrat diesen Entwurf zurück: Es hätten sich überraschend neue Aspekte ergeben.
  • Während der vergangenen Wochen hat der Magistrat diese Vorlage überarbeitet und will sie in der Parlamentssitzung am 6. Oktober erneut zur Abstimmung stellen. Die wichtigste Änderung: Die Rossmann-Filiale könnte nun doch in das 3,7 Hektar große Areal „Nördlich des Rödermarkrings“ passen - sofern die Max-Planck-Straße keinen nennenswerten Zulieferer- und Kundenverkehr aufnehmen muss. Bürgermeister Roland Kern: „Mit dem Verkehrsgutachten steht und fällt die Sache.“

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Quelle: op-online.de

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