Kolpingfamilie führt „klärende Gespräche“ mit Unbefugten

Altkleidersäcke gegen Diebe verteidigt

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Die von der Kolpingsfamilie gesammelten Altkleider wurden in Ober-Roden zur Weiterverarbeitung verladen.

Ober-Roden - Dass Kolping oder anderen Organisationen Altkleider selbst aus den verschlossenen Containern geklaut werden, ist nichts Neues. Dass die Diebe aber sogar mit einem Bagger kommen, das gab’s noch nie. Der Kolpingsfamilie Ober-Roden ist das jetzt passiert.

Helmut Keller berichtet, es habe erst „klärender Gespräche“ bedurft, dann wären die nächtlichen Aktionen rückgängig gemacht worden. Das Sammelgut sei abgeladen worden und habe damit wieder Kolping zur Verfügung gestanden. Manchmal hat eine zeitliche Verzögerung ja auch ihr Gutes. Zum Beispiel beim Ober-Röder Festplatz, der unerwartet auch diesmal statt als Baustelle noch als Sammelstelle für die Herbstsammlung der Kolpingsfamilie Ober-Roden zur Verfügung stand. 20 ehrenamtliche Helfer ohne ihren Chef Markus Wehner, der noch in Portugal bei den dortigen Kolpingsfreunden weilte, waren mit sieben Gespannen unterwegs gewesen, um die zuvor verteilten und gekennzeichneten Säcke einzusammeln. Mit dabei war auch das Zeltlager-Team, das in Waldacker gekennzeichnete Kleidersäcke einsammelte.

Alles Eingesammelte wurde letztlich auf dem Festplatz weiter verladen. Der Erfolg war geschätzt etwa 13 bis 14 Tonnen schwer, etwa wie im letzten Jahr – so viel kam in Rödermark zusammen, wozu auch die aus Eppertshausen angelieferten Säcke gehörten. Sie werden nun alle zugunsten der Sozialprojekte der Kolpingsfamilie weiterverarbeitet. Mit der Aktion Lichtblicke kümmern sich die Ober-Röder Kolpingsmitglieder vor allem um junge Familien, die Unterstützung brauchen können. Der Lastwagen, der die Waren mittags am Festplatz in seinem riesigen Bauch verschlang und zur Weiterverarbeitung abtransportierte, brach dann über Mühlheim Richtung Salzgitter auf. (chz)

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Quelle: op-online.de

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