TSC hat Raumkapazitäten ausgereizt

Warten auf neue Halle

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Urkunden, Ehrennadeln und Trainingskostenzuschüsse überreichte die TSC-Vorsitzende Cornelia Straub an die Jubilare und erfolgreichsten Sportler des Jahres 2014.

Ober-Roden - Der Tanzsportclub (TSC) ist in Sachen Hallenneubau noch nicht entscheidend weiter gekommen. Die Stadt hat ihm voriges Jahr zwar ein Grundstück in der Kapellenstraße angeboten, doch mehr ist seither nicht passiert.

Der Tanzsportclub wartet immer noch auf Post aus dem Rathaus, um seine Erweiterungspläne in Angriff nehmen zu können. Das Clubhaus in der Plattenhecke ist längst an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen und sollte für rund 850 000 Euro zu einem Leistungszentrum ausgebaut werden. Doch nach Protesten aus der Nachbarschaft ging die Politik auf Distanz zu den Plänen, die sie bei der Vorstellung im Juli 2013 noch begrüßt hatte. Die Stadt bot dem TSC als Alternative ein Grundstück in der Kapellenstraße an.

„Wir haben von offizieller Seite nichts Neues gehört“, sagte die TSC-Vorsitzende Cornelia Straub nach dem Neujahrsempfang auf Anfrage unserer Zeitung. Der Verein richte seine Sportangebot ganz und gar auf die bestehenden Räume aus. Neue Kurse seien jedoch nicht möglich. Der TSC würde gerne Breakdance in sein Programm aufnehmen. Das ginge aber nur in den frühen Abendstunden, weil Kinder und Jugendliche nachmittags in der Schule seien. Doch da ist die Halle belegt.

„Wenn man 2014 Revue passieren lässt, dann kann man sagen: Das war ein ganz normales Jahr“, begann Cornelia Straub ihren Rückblick vor zahlreichen Mitgliedern und Gästen. Alle geplanten Veranstaltungen habe der TSC erfolgreich bewältigt. Die beiden Turniere im Clubhaus seien gut besucht, die TSC-Paare waren mit ihren Leistungen mehr als zufrieden. Der Hessische Tanzsportverband lobte den TSC für seine hervorragende Organisation bei der Ausrichtung der Hessischen Meisterschaften in der Kulturhalle.

Angebot erweitert trotz Platzmangel

Trotz Platzmangel erweiterte der Verein sein Angebot im November um Hip Hop, Jugendliche aus ganz Rödermark seien begeistert. Dass der TSC mehr Platz braucht, unterstreichen nach Ansicht der Vorsitzenden die sportlichen Erfolge, die seine Sportler auch 2014 wieder errungen haben. Der nächste Weltmeistertitel von Heinz-Josef und Aurelia Bickers, drei Landesmeisterschaften sowie zahlreiche Medaillen in Silber und Bronze waren die Bilanz. Beim Neujahrsempfang zeichnete der Vorstand Paare aus, die sich sportlich eine Klasse weiter entwickelt haben: Karsten Schneider und Anneli Gabriel, Fritz und Elke Theiß, István Kozma und Liljana Wagner. Jörg und Alexandra Heberer erhielten einen Trainingskostenzuschuss, weil sie mit Abstand die meisten Turniere absolviert hatten. Mindestens jedes zweites Wochenende waren sie auf dem nationalen und internationalen Parkett unterwegs - das mit beachtlichem Erfolg, lobte Cornelia Straub.

Der Vorstand zeichnete auch treue Mitglieder aus. Sabine Bohnsack und Frank Domschat erhielten eine Ehrenurkunde für ihre zehnjährige Mitgliedschaft. Schon 25 Jahre halten Hannelore und Klaus Barth den Verein die Treue. Aber auch Trainer fühlen sich im TSC wohl. Claudia Baumann betreut als Nachfolgerin ihres Vaters Hellmuth, der mehr als 30 Jahre hier gewirkt hatte, nun auch schon seit zehn Jahren die Gesellschaftstänzer. Zwei Gruppen hatten für diesen Abend eine kleine Showvorführung einstudiert und sorgten für eine Auflockerung des Empfangs, der mit lockeren Gesprächen ausklang.

Quelle: op-online.de

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