Betrug in 24 Fällen

Prozess hinter Panzerglas: Mehr als vorgetäuschte Unfälle?

Rödermark/Darmstadt - Ein Mann aus Rödermark ist wegen manipulierten Unfällen angeklagt. Möglicherweise hat er sich aber noch mehr zuschulden kommen lassen.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen wird am Mittwoch, 11.  Februar, der Prozess gegen einen 29-jährigen Rödermärker fortgesetzt. Der Staatsanwalt wirft ihm gewerbs- und bandenmäßigen Betrug vor: Der Mann und seine Komplizen sollen zwischen April 2008 und Februar 2014 durch 24 vorgetäuschte Unfälle einen Schaden von mehr als 150.000 Euro verursacht haben. Unterstützt wurden sie von Gutachtern, die für Bagatellschäden Reparatursummen von bis zu 17.000 Euro veranschlagten. Außer den Gutachten, so die Anklage, habe die Bande auch Fahrzeugpapiere und andere Dokumente gefälscht. 

Der Rödermärker hat sich möglicherweise noch mehr zuschulden kommen lassen, sich der Justiz aber auch gleichzeitig als Kronzeuge angeboten. Zum Prozessauftakt am 26. Januar wichen ihm Personenschützer nicht von der Seite, die Verhandlung fand hinter Panzerglas statt. Bisher hat nur der Staatsanwalt die Anklageschrift verlesen. Der Angeklagte und sein Verteidiger haben für den zweiten Verhandlungstag eine umfangreiche Aussage angekündigt.

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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