TS-Spieler Mario Gotta leistet Erste Hilfe

Reanimierte Frau stirbt später im Krankenhaus

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Mario Gotta (hinten im roten Trikot) im Spiel gegen RW Darmstadt.

Ober-Roden - Alle Hilfe war umsonst: Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen starb die 75-jährige alleinstehende Ober-Röderin, die am Sonntag im Biergarten der Turnerschaft zusammengebrochen war, wenig später im Krankenhaus.

Nachdem die Frau kollabiert war, leisteten Arzthelferin Monika Gotta und ihr Sohn Mario, ein angehender Arzt, sowie eine anwesende Ärztin umgehend Erste Hilfe und reanimierten die gebürtige Hamburgerin. „Ich habe nur meinen Namen gehört und bin sofort vom Feld gerannt“, berichtete Mario Gotta gegenüber unserer Zeitung. Er stand zu diesem Zeitpunkt im Trikot der Turnerschaft auf dem Fußballplatz und spielte im Hessenpokal gegen Rot-Weiß Darmstadt. „Den Schiedsrichter habe ich erst gar nicht gefragt, das Leben der Frau ging natürlich vor“, sagte Gotta. Vereinsmitglieder der Turnerschaft grenzten mit einer Plane den Unglücksort ab, damit die Ersthelfer in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen konnten. Nachdem der Notarzt eingetroffen war, hat der Schiedsrichter Mario Gotta gefragt, ob er weiterspielen. Der Stürmer konnte trotz dieser immensen psychischen Belastung, und die Partie wurde nach 15-minütiger Unterbrechung fortgesetzt.

Hessenpokal: TS Ober-Roden schlägt RW Darmstadt

Die Frau wurde noch rund eine Stunde im Krankenwagen weiterbehandelt und verstarb später im Krankenhaus. „Das ist sehr traurig, aber wir alles Menschenmögliche getan, um die Frau zu retten“, erklärte Mario Gotta.

leo

Quelle: op-online.de

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