Ricke hinterlässt ein Kitz

Reh stirbt nach Angriff eines wildernden Hundes

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Ein älterer Radfahrer sah, wie ein großer schwarz-brauner Hund dem Reh ins hintere Bein und in den Hals biss.

Ober-Roden - Ein wildernder Hund hat im Feld zwischen Ober-Roden und Rollwald ein Reh mit Bissen so schwer verletzt, dass Jagdpächter Michael Bittner das Tier töten musste. Besonders tragisch: Die Ricke hinterlässt ein Kitz - darauf deutete Milch in ihren Zitzen hin. Seine Überlebenschancen sind nach Ansicht Bittners gering.

Die Hundeattacke passierte am Montagabend gegen 18 Uhr in der Nähe der Kreuzung von Jügesheimer Weg und Hornersgraben. Ein älterer Radfahrer sah, wie ein großer schwarz-brauner Hund dem Reh ins hintere Bein und in den Hals biss. Der Mann zeigte Courage und schrie den Hund an. Der ließ von seinem blutenden Opfer ab und verschwand in einem Maisfeld Richtung Rollwald. Der Hund streunte offenbar ohne Aufsicht durchs Feld.

Der Zeuge verständigte Jagdpächter Michael Bittner, der das Reh von seinem Leiden erlöste. Dabei stellte er fest, dass es sich um ein Muttertier handelt, das noch ein Junges säugt. Bittner durchsuchte die umliegenden Felder zwei Mal, konnte das Kitz aber nicht finden. Der Jagdpächter erstattete bei der Polizei in Dietzenbach, 06074/837-0, Anzeige. Dort können sich auch Zeugen melden, die Hinweise auf Hund oder Halter geben können. (lö)

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Quelle: op-online.de

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