Knapp 3000 Bürger haben ihre Stimmzettel schon daheim ausgefüllt

Riesiges Interesse an der Briefwahl

Rödermark - 20.408 Rödermärker, darunter 1 360 Bürger aus den anderen Staaten der Europäischen Union, sind am Sonntag zur Wahl der neuen Stadtverordnetenversammlung aufgerufen.

Wegen des komplizierten Wahlrechts mit Kumulieren (bis zu drei Stimmen für einen Kandidaten) und Panaschieren (Stimmen auf mehrere Parteilisten verteilen) ist das Interesse an der Briefwahl hoch. Bis gestern um 14.30 Uhr hatten 2 941 Bürger ihre Unterlagen abgeholt. Damit gibt es in Rödermark jetzt schon mehr Briefwähler als 2011 (2 939). Damals waren aber nur 19.648 Bürger zur Stimmabgabe aufgerufen. Antwort auf die vielen Fragen zu den Kommunalwahlen (außer dem Stadtparlament wird auch der Kreistag neu gewählt) gibt ein Video, das die „Hessenschau“ produziert und die Stadt auf die Internetseite des Wahlamtes gestellt hat. Eine andere Form der Online-Hilfe zur Wahl findet man auf der Homepage www.roedermark.de: einen interaktiven Musterstimmzettel, mit dem sich verschiedene Wahlmöglichkeiten testen lassen.

Am Sonntagabend werden nur die Stimmzettel, auf eine Parteiliste angekreuzt ist, gezählt. Sie liefern ein erstes Trendergebnis, das bis spätestens Dienstag zum amtlichen Endergebnis werden soll. Deshalb bleiben die Büros der Stadtverwaltung in Ober Roden und Urberach am Montag, 7., und am Dienstag, 8. März., überwiegend unbesetzt. Lediglich Notdienste sind eingerichtet. Auch die telefonische Erreichbarkeit ist in vielen Büros nicht oder nur eingeschränkt gewährleistet. Wahlleiter Artur Singer bittet die Bürger, an diesen beiden Tagen möglichst keine Verwaltungsangelegenheiten zu erledigen. In den Kitas läuft der Betrieb normal. Ab Mittwoch sind die Verwaltungsstellen wieder zu den üblichen Sprechzeiten geöffnet.

Die kuriosesten Wahlplakate aller Zeiten

Am Montag und Dienstag müssen mehrere tausend Stimmzettel, auf denen kumuliert oder panaschiert wurde, einzeln ausgezählt werden. Helfer geben die Daten von Hand in elektronische Zählprogramme ein. Diese Auswertung übernehmen Beschäftigte der Stadtverwaltung, die von Ehrenamtlichen unterstützt werden. Erforderlich sind insgesamt rund 80 Wahlhelfer.

Quelle: op-online.de

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