Sechs Monate Testphase für den ersten WLAN-Hotspot in Rödermark

Freies Internet am Rathausplatz

Rödermark - Die Stadt richtet auf dem Rathausplatz Ober-Rodens ersten öffentlichen WLAN-Hotspot ein. Der kostenlose schnelle öffentliche Internetzugang am „Knochen“-Brunnen soll ein halbes Jahr getestet werden.

Er ist Teil eines interfraktionellen Antrags, auf den sich alle fünf Fraktionen verständigt hatten und den die Stadtverordnetenversammlung am Dienstagabend auch einstimmig annahm.  Den ersten WLAN-Antrag hatte die SPD im Januar 2015 gestellt. Doch Bewegung kam erst Mitte Mai in die Sache: Damals hatte Bundesregierung das Haftungsrisiko (zum Beispiel beim illegalen Herunterladen von Musik oder anderen Verletzungen des Urheberrechts sowie eventuelle Unterlassungsansprüche) für die Betreiber solcher Hotspots reduziert.

Der interfraktionelle Antrag, den Tobias Kruger (FDP), der Vorsitzende des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsförderungsausschusses, erläuterte, geht über den Test am Rathaus hinaus. Wenn die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stimmen, soll der Magistrat prüfen, ob auch das JUZ Ober-Roden, Kulturhalle, Bücherturm, beide Feuerwehrhäuser, der Bürgertreff Waldacker, das „SchillerHaus“, die Halle Urberach und das Rathaus Urberach als WLAN-Hotspots in Frage kommen.

Die Tricks der Daten-Hacker

Darüberhinaus soll der Magistrat mit Rödermärker Unternehmen und der Deutschen Bahn überlegen, auf welchen Flächen - möglicherweise das Märktezentrum oder Bahnhöfe - weitere Hotspots denkbar sind. lö 

Quelle: op-online.de

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