Sängerduell zur besten Fernsehzeit

Sem aus Ober-Roden geht bei „The Voice of Germany“ in den Ring

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Sem Eisinger (links) aus Ober-Roden singt morgen bei „Voice of Germany“ gegen Fabian Ludwig aus Hagenbach am Rhein.  

Ober-Roden - Sem Eisinger (22) duelliert sich morgen Abend zur besten Sendezeit singend im Fernsehen. Der Ober-Röder Barkeeper mit Zweitwohnsitz auf Mallorca hat bei der Sat. 1-Show „The Voice of Germany“ die erste Hürde - die „Blind Auditions“ - genommen und steigt gegen den 18-jährigen Fabian Ludwig in den Ring.

Der lebt wie Eisinger in einer vergleichsweise kleinen Stadt, in Hagenbach am Rhein im Südosten von Rheinland-Pfalz. Battle (Schlacht) heißt das Spektakel, bei den die beiden Kombattanten gegeneinander das gleiche Lied singen: „Magnetised“ von Tom Odell. Die Sieger der insgesamt neun Battles kommen in die Sing-Offs. Von da sind’s bis zum Finale zwei weitere harte Kämpfe. Und selbst einer der neun Verlierer hat noch eine Chance - schließlich braucht das Fernsehen ja eine gerade Zahl von Künstlern für die nächste Runde.

Für alle, die „The Voice of Germany“ nicht kennen, hier die Spielregeln in Kurzform: Bekannte Sänger oder Musiker wie Yvonne Catterfeld, Andreas Bourani, Smudo oder Samu Haber („Sunrise Avenue“) sind die Battle-Trainer von jeweils drei bis fünf Talenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sem Eisinger wird vom Finnen Samu Haber gecoacht.

Der Ober-Röder Barmixer beschreibt sich als humorvoll, hilfsbereit und passend zum Job extrovertiert. Whitney Houston ist seine Lieblingssängerin, Xavier Naidoo sein musikalisches Vorbild. Als Glücksbringer nimmt Sem Eisinger einen Ring seiner Mutter mit in den Ring von „The Voice of Germany“. Aber der 22-Jährige will sich nicht allein auf den Talisman verlassen und hat Gesangsstunden bei einem Vocal Coach genommen.

„Ich finde es gut, dass es bei ,The Voice of Germany’ weniger Vorurteile gibt, da nur die Gesangsleistung im Vordergrund steht“, sagt der farbige Rödermärker, der von davon träumt, einmal um die Welt zu reisen. Vielleicht bekommt er die Chance ja als Künstler, wenn er nach der Battle auch das Sing-Off sowie Halbfinale und Finale gewinnt. Vorjahressiegerin Jamie-Lee Kriewitz durfte Deutschland immerhin im Mai beim Eurovision Songcontest in Stockholm vertreten. Auch wenn sie Letzte wurde, war die schwedische Hauptstadt eine Reise wert. Wer sehen will, wie sich Sem Eisinger schlägt, sollte am Sonntag um 20.15 Uhr Sat.1 einschalten. (lö)

Quelle: op-online.de

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