Ober-Röder mit Song überfordert, Kritik aus der Jury

Aus für Sem Eisinger bei „The Voice of Germany“

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Sem Eisinger (links)

Rödermark - Für Sem Eisinger aus Ober-Roden ist der Traum vom „The Voice of Germany“-Sieg ausgeträumt. Der 22 Jahre alte Barkeeper und Sänger schied bei der TV-Castingshow in den „Battles“ aus. Aus der Jury gab es Kritik - nicht nur für die beiden Kontrahenten. 

Sem Eisinger (22) aus Ober-Roden duellierte sich gestern Abend zur besten Sendezeit singend im Fernsehen. Der Barkeeper mit Zweitwohnsitz auf Mallorca hatte bei der Show „The Voice of Germany“ die erste Hürde - die „Blind Auditions“ - genommen und stieg nun in der nächsten Runde gegen den 18-jährigen Fabian Ludwig in den Ring. Sein Coach Samu Haber entschied sich nach dem „Battle“ jedoch für den 18-jährigen Kontrahenten.

Beide Talente waren sichtlich mit dem Song „Magnetised“ von Tom Odell überfordert. Nach dem Gesangsduell vor einem Millionenpublikum hagelte es Kritik für die Songauswahl des Finnen. „Ich mochte Eure Stimmen total, aber ich hätte lieber etwas anderes gehört, um etwas mehr von Eurer Persönlichkeit zu hören“, sagte Yvonne Catterfeld nach dem Auftritt. Smudo, von den Fantastischen Vier, legte nach: „Es war das Labrador-Battle. Weil Labradore Hunde sind, die so aussehen, als wäre ihr Fell ein Bademantel, der eine Nummer zu groß ist. Hätte man Euch das Lied angezogen, hätte man gedacht: Passt nicht so ganz. So kam mir das vor.“ Jury-Coach Andreas Bourani war ebenfalls nicht vom Auftritt begeistert: „Ich muss ehrlich sagen, Ihr habt beide sehr oft richtig und manchmal daneben gelegen.“

Womöglich wäre Sem Eisinger bei einem anderen Song weitergekommen. „Ich finde es gut, dass es bei ,The Voice of Germany’ weniger Vorurteile gibt, da nur die Gesangsleistung im Vordergrund steht“, sagte der farbige Rödermärker noch vor den Voice-Battles. Gestern Abend reichte seine Leistung jedoch nicht aus.

Im vergangenen Jahr war ebenfalls ein Talent aus der Region bei der TV-Sendung dabei. Die Dietzenbacherin Isabel Ment hatte den Sieg bei „The Voice of Germany“ knapp verpasst. Im Finale wurde die damals 20-Jährige Vierte. Die acht (Halb-)Finalisten der Casting-Show machten zudem später auf ihrer Live-Tour Station in der Festhalle Frankfurt. (dr)

Quelle: op-online.de

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