Seniorenhilfe

Hilfe in vielen Notlagen

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Jeder kann in die Lage kommen, dass er Hilfe braucht. Genau dann ist die Seniorenhilfe Rödermark zur Stelle. Was ihr Name nicht verrät: Auch junge Menschen können sich an sie wenden. Der Vorstand der Seniorenhilfe (von links): Ingrid Simon, Veronika Hain, Erika Mohammadian, Klaus Neumann, Ursula Wetzel, Brigitte Ohmer, Helga Hoffmann, Karl-Heinz Fey, Ute Beckmann und Vorsitzender Erhard Grams.

Rödermark - Jeder kann in die Lage kommen, dass er Hilfe braucht. Genau dann ist die Seniorenhilfe Rödermark zur Stelle. Was ihr Name nicht verrät: Auch junge Menschen können sich an sie wenden.

Über die aktuelle Entwicklung informierte Erster Vorsitzender Erhard Grams während der Jahreshauptversammlung in seinem Rechenschaftsbericht. Mehr als 1 900 ehrenamtlich geleistete Stunden haben Mitglieder und Vorstand erbracht, um älteren Menschen zu helfen.

Dem Verein gehören 417 Mitglieder an, davon beteiligen sich 120 aktiv an den Hilfeleistungen und an der Organisation der monatlichen Treffen.

Das Durchschnittsalter liegt bei 76 Jahren und darin liegt auch ein Problem; es fehlen zunehmend Mitglieder, die noch fit genug und auch bereit sind, Hilfeleistungen zu übernehmen. 40 Prozent der Hilfeleistungen sind Fahrten mit Begleitung zum Arzt oder ins Krankenhaus, verlangen eigentlich nur Zeit. Aber auch Hilfeleistungen im Haushalt, beim Einkaufen und Betreuung bei stundenweiser Abwesenheit eines Partners stehen auf dem Programm. Und dafür sind neue Mitglieder immer willkommen.

Monatliche Treffen mit Vorträgen

Eine weitere Säule des Vereins sind die monatlichen Treffen, meist verbunden mit Vorträgen, die nicht nur für die ältere Generation von Interesse sind. Jeweils am zweiten Donnerstag im Monat findet ein Treffen statt, der Plan für das laufende Jahr ist in der Geschäftsstelle abrufbar, aber auch im Internet unter seniorenhilfe-roedermark.de nachzulesen. Diese Treffen dienen der Information, haben vor allem aber die Aufgabe, ältere Menschen dazu zu bewegen, ihre vier Wände zu verlassen und gegebenenfalls Bekanntschaften mit anderen zu schließen.

Unter Bekannten lässt sich im Falle eines Falles leichter Hilfe realisieren. Nach dem Bericht des Vorsitzenden wurde der bisherige Vorstand einstimmig entlastet. Anschließend wurde ein neuer Vorstand gewählt, der für die nächste zwei Jahre den Verein leiten soll. Gewählt wurden: 1. Vorsitzender: Erhard Grams, 2. Vorsitzender: Klaus Neumann, Schriftführerin: Ute Beckmann, Schatzmeisterin: Helga Hoffmann, Beisitzer: Veronika Hain, Erika Mohammadian, Brigitte Ohmer, Ingrid Simon, Ursula Wetzel, Karl-Heinz Fey.

bp

Quelle: op-online.de

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