Ab Freitag machen sie sich auf den Weg durch die Stadtteile

Sternsinger freuen sich über viele neue Gewänder

+
Jeder Sternsinger kann sich selbst seinen Umhang und seine Kopfbedeckung zusammenstellen und behalten – vorausgesetzt, es passt.

Ober-Roden - Sitzt die Krone korrekt? Passt das Gewand? Ist allen der Weg klar? Derzeit bereiten sich die Sternsinger wieder auf ihr Engagement vor. Während entsprechender Treffen gibt’s den letzten Feinschliff.

Ab dem kommenden Freitag, 8. Januar, wird’s wieder bunt auf Rödermarks Straßen: dann ziehen die Sternsinger durch die Stadt und sammeln für Kinder in Not. Diesmal vor allem für Projekte in Bolivien. Die Vorbereitungen für die Sternsinger-Aktion in St. Nazarius und St. Gallus sind weitgehend abgeschlossen: es kann fast schon losgehen!

Rund um St. Nazarius etwa werden die 32 kleinen Könige und ihre 14 Begleiter besonders farbenfroh und ansprechend daher kommen. Sie bekamen zahlreiche neue Gewänder genäht. Viele Gemeindemitglieder hatten hierzu Stoffe gespendet, die fleißige Frauen aus der Gemeinde – allen voran die beiden gelernten Näherinnen Rente Tucher und Inge Kemeni sowie Inge Rebel und Coletta Knapek – zu schönen Gewändern und Kopfbedeckungen, vor allem Turbanen, verarbeitet haben.

Bei zwei Treffen stellte Wilma Gotta vom Sternsinger-Vorbereitungsteam den Kindern und Betreuern die neuen Gewänder vor. Jeder bekam von den Schneiderinnen Hilfe beim Aussuchen und Anpassen. Erstmals werden sie in Ober-Roden beim Gottesdienst am 6. Januar um 19 Uhr beim Fest der Heiligen drei Könige zu sehen sein. Unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit“ sind die kleinen Sängergruppen am Freitag, 8.Januar, in den Kindergärten, im Haus Morija und bei Bürgermeister Kern sowie am Samstag, 9. Januar, ab der Aussendung um 9Uhr dann in der Gemeinde unterwegs.

Wer den Besuch der Sternsinger wünscht, konnte sich auf den Anmeldezettel eintragen, die in der Kirche ausliegen – Anmeldeschluss war der 3. Januar. Am Sonntag, 10. Januar findet der Abschluss der Sternsinger-Aktion mit einem Abschlussgottesdienst und mit dem gemeinsamen Abschlussessen statt. (Kontakt: Wilma Gotta, 06074/99131).

Auch in der Gallusgemeinde in Urberach haben die Helfer – allen voran Diakon Eberhard Utz – alles im Griff. Auch hier bringen die Sternsinger vom 8. bis 10. Januar den Segen Gottes 20*C+M+B+16 - Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus) in die Häuser und Wohnungen und sind gleichzeitig auch Segen für die notleidenden Kinder in unserer Welt. Die Aussendung feiert die Gemeinde mit den Sternsingern in einem Festgottesdienst am Dreikönigstag, 6. Januar, um 18 Uhr.

Vom 8. bis 10. Januar besuchen die Gruppen dann jeweils bis spätestens 17 Uhr die Menschen in der Stadt, bringen den Segen zu den Häusern und sammeln Spenden für Kinder in Not. Zusammen mit der Pfarrgemeinde wird am 10. Januar um 10 Uhr der festliche Dankgottesdienst zum Abschluss der Sternsingeraktion 2016 in die Galluskirche gefeiert. Natürlich sind alle Beteiligen wieder eingeladen zu einem gemeinsamen Dankessen im Gemeindezentrum St. Gallus am Samstag, 23. Januar, um 12 Uhr. (Kontakt: Diakon Eberhard Utz, 06074/5988.

Sternsinger bei Ministerpräsident Bouffier

Im letzten Jahr wurden bundesweit mehr als 45,5 Millionen Euro gesammelt. Die rund 330 000 beteiligten Sternsinger und ihre rund 90.000 Begleiter erreichten damit das zweithöchste Ergebnis seit Start der Aktion 1959. Mit den gesammelten Spenden können die Sternsinger mehr als 1.600 Projekte für Not leidende Kinder weltweit unterstützen. Durch ihr Engagement werden die kleinen und großen Könige zu einem Segen für benachteiligte Gleichaltrige in aller Welt.

Neben dieser gelebten Solidarität tragen die kleinen Könige den christlichen Segen für das neue Jahr in die Wohnungen und Häuser der Menschen. (chz)

Quelle: op-online.de

Kommentare