Straßenbeleuchtung

„Noch keine Entscheidung gefallen“

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Rödermark - In Sachen Straßenbeleuchtung gibt es noch keine Entscheidung. Das erklärte Bürgermeister Roland Kern gestern Nachmittag auf Anfrage unserer Zeitung.

Sollte in den nächsten Monaten eine Empfehlung des Magistrats mit spürbaren Änderungen bei der Straßenbeleuchtung zustande kommen, würde es eine Bürgerversammlung geben. Kern bestätigte die Schutzschirm-Vorgabe, 2015 bei der Straßenbeleuchtung 80.000 und im Jahr darauf weitere 50.000 Euro zu sparen. Durch technische Verbesserungen habe die Stadt die Kosten schon um 29.000 Euro gesenkt, bliebe also ein restlicher Konsolidierungsbetrag von gut 100.000 Euro.

Die Verwaltung hat vor einem halben Jahr pflichtgemäß berechnet, wie die Schutzschirm-Vorgabe umgesetzt werden könnte. Die Varianten habe der Magistrat aber lediglich zur Kenntnis genommen und in einer Ausschusssitzung am 24. September den Stadtverordneten vorgestellt. Gleichzeitig wurden die Fraktionen gebeten, hierzu eine Rückmeldung zu geben. Daher wundert sich Kern über die Kritik der FDP: „Solche Rückmeldungen liegen dem Magistrat bislang nicht vor.“ 2013 hatte Rödermark für die Straßenbeleuchtung rund 301.000 Euro ausgegeben. Im diesem Jahr belaufen sich die Kosten voraussichtlich auf 273.000 Euro. Zur Zeit sind ans Stromnetz der HSE 2 814 Straßenlampen angeschlossen, 2 642 werden von der HSE gewartet. Kern verspricht: „In Rödermark werden die Lichter nicht ausgehen.“

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Quelle: op-online.de

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