Am „Tag der Kinderrechte“

200 Kerzen gegen Armut

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Rödermark - Einen Traktor aus mehr als 200 Kerzen haben die „Waldkobolde“ und die Kinder des Familienzentrums „Motzenbruch“ gelegt. Der symbolisiert all jene Transportmittel, die Nahrung zu armen Kindern bringen.

Zum „Tag der Kinderrechte“ hatten die Kitas der Stadt und der freien Träger sowie die Pfadfinder der Freien evangelischen Gemeinde am Donnerstagabend vielfältige Aktionen vorbereitet. Erzieherin Sabine Graf hatten die kleinen Motzenbruchler gefragt, was ihnen wichtig ist: Essen, Kleidung, Eltern - in dieser Reihenfolge formulierten die Drei- bis Sechsjährigen ihre Rechte. Ein paar nannten sogar Augen- oder Nasentropfen als die Dinge, die sie um nichts auf der Welt hergeben würden. Neben dem Lichter-Traktor verkauften einige Kinder Spielzeug. Der Erlös des Flohmarktes und der Gewinn vom Waffelstand werden gespendet.

Noch schwanken die Kinder zwischen dem „Brotkorb“ und der Flüchtlingehilfe, erläuterte Kita-Leiterin Marion Kiszegi. Die Kinderrechte sind auch Thema der Kinder-Uni, an der am Mittwoch, 26.  November, die Viertklässler der Trinkborn- und die Fünftklässler der Nell-Breuning Schule studieren. Professor Dr. Felix Hanschmann hält ab 10. 20 Uhr in der Kulturhalle eine Vorlesung. Dabei erklärt er seinen 280 „Studenten“ am Beispiel eines Jungen aus Mali, welche Rechte vielen Altersgenossen vorenthalten werden.

Quelle: op-online.de

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