Treffen mit italienischen Namensvettern

46 Gottas auf einen Streich

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Eng und gemütlich war’s beim Zusammentreffen der deutschen und der italienischen Gottas im Hotel Lindenhof. Dazu herrschte ein reges Sprachengewirr, doch die Verständigung klappte.

Ober-Roden - „Benvenuti Famiglie Gotta!“ Bürgermeister Roland Kern, Ehrengast beim ersten großen Gotta-Treffen mit italienischen Namensvettern seit 13 Jahren, staunte nicht schlecht: „Ich hab wirklich schon viele Gottas gesehen in meinem Leben, aber nie so viele auf einmal!“

Zu den 28 Rödermärker Gottas, die sich bei Steffi Gotta im „Lindenhof“ erwartungsvoll versammelt hatten, kamen nach langem gespannten Warten 18 italienische Namensvettern aus der Gemeinde Bra und deren direkter Umgebung im Piemont. Von Bra bis Darmstadt war die Busfahrt problemlos verlaufen – dann gerieten sie in einen Stau im Abendverkehr. Schließlich hatten sie aber alle – vom elfjährigen Matteo bis zum 71-jährigen Cian-Carlo – ihre Zimmer bezogen und trafen zu einem ersten langen gemeinsamen Abend zusammen. Viele herzliche Umarmungen, viel Verständigung mit Händen und Füßen, doch auch die Rödermärker Organisatoren, allen voran Eva-Maria Gotta und Michael Gotta, hatten viel Übersetzungsarbeit zu leisten und waren deswegen dankbar, dass Ehrengast Roland Kern fließend in beiden Sprachen begrüßte.

Die Grußworte von dessen Kollegen aus Bra überbrachte der Jüngste im Kreis, Matteo. Cian-Carlo, der Älteste, überreichte zwei Aquarelle als Gastgeschenk. Anschließend trugen sich alle Gäste ins Goldene Buch der Stadt Rödermark ein, „nostro Libro d’Oro della Cita“, das in Wirklichkeit rot ist und eine besondere Ehre bedeutet.

Vergnügliche Rundfahrt durch die Region

Die Freude war groß, dass es nach dem letzten Treffen 2002 endlich wieder einmal geklappt hat, und viele der Gottas kannten sich noch aus jenen Tagen oder von kleinen Kurzbesuchen einzelner Gottas. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft waren dann auch die Gesprächsthemen am weiteren Abend, und irgendwie klappte die Konversation nicht nur am Tisch der mehrsprachigen Organisatoren, sondern auch an allen anderen Tischen, nicht zuletzt dank des perfekt italienisch sprechenden Ehepaars Lips, das wortgewandt aushalf.

Die gemeinsamen Tage brachten für alle Gottas eine vergnügliche Rundfahrt durch die Region mit Halt in Messel und Darmstadt sowie einen Ausflug nach Würzburg, der in einem typischen Weinlokal abgerundet wurde, ehe die italienischen Gotta-Freunde wieder die Heimfahrt antreten. Sie fuhren jedoch nicht ohne das Versprechen ihrer deutschen Freunde, dass der nächste Besuch – diesmal in Italien – keine 13 Jahre auf sich warten lassen wird.

chz

Quelle: op-online.de

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