Einwohnerzahl steigt um 341 auf 28.158

Urberach ist der Motor des Wachstums

Rödermark - Die Stadt wächst weiter, am 31. Dezember 2014 lebten in Rödermark 28.158 Menschen. Das waren 341 mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, und das ist der zweithöchste Wert in der Geschichte der Stadt.

Nur 2004 gab es mehr Rödermärker - 31, um genau zu sein. Zum dritten Mal in Folge ist die Einwohnerzahl gestiegen, diesmal besonders kräftig. Zwischen 2004 und 2011 musste noch ein kontinuierlicher Rückgang verzeichnet werden. Eine Ausnahme bildete lediglich das Jahr 2009.

Der Zuwachs geht zum größten Teil auf das Konto des Stadtteils Urberach. Hier lebten zum Stichtag 11.795 Männer, Frauen und Kinder, ein Plus von 310. Den Grund dafür kann das für die Einwohnerstatistik zuständige Bürgerbüro nicht exakt ermitteln. Im Neubaugebiet „An den Rennwiesen“ wird ein Haus nach dem anderen bezogen. Aber dort ist insgesamt nur Platz für etwa 150 Neu-Urberacher. Vermutlich sind die Bewohner der neuen Seniorenresidenzen und die Flüchtlinge die Hauptgründe für das Wachstum.

Größter Stadtteil bleibt Ober-Roden mit 12 569 Einwohnern; hier verzeichnet die Statistik aber nur einen Zuwachs von 27 Einwohnern. Waldacker hat jetzt 2 940 Bewohner (minus 4), Messenhausen 759 (plus 12) und der kleinste Stadtteil Bulau 95 (minus 4). Im gesamten Stadtgebiet lebten am 31. Dezember 3 445 Menschen mit einem nichtdeutschen Pass, 258 mehr als im Jahr zuvor; ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung stieg von 11,5 auf 12,2 Prozent. Die Zahl der Geburten stieg um 19 auf 229, die der Sterbefälle ging um 65 auf 231 zurück. Außerdem registrierte das Standesamt 169 Eheschließungen, 14 mehr als 2013; 110 Paare ließen sich im Rathaus Ober-Roden oder im Urberacher Töpfermuseum trauen.

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Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Symbolbild: dpa

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