„Waldkobolde“ bescheren Tiere im Breidert

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Die „Waldkobolde“ haben gestern eine kleine Fichte als Weihnachtsbaum für Tiere geschmückt.

Rödermark - Die „Waldkobolde“ haben gestern eine kleine Fichte als Weihnachtsbaum für Tiere geschmückt. Sie schmolzen Palmfett, mischten es mit Körnern und füllten die Masse in kleine Torftöpfchen.

Diese Futterglocken wurden ebenso wie ein Dutzend liebevoll aufgefädelte Äpfel ein paar hundert Meter vom Waldkindergarten im Breidert entfernt aufgehängt. Rehe, Hase, Eichhörnchen und Vögel hätten beinahe noch ein paar Äpfel mehr bekommen, doch einige Kobolde hatten nach dem kurzen Fußmarsch Appetit aufs knackige Obst. Der Weihnachtsbaum für die Waldbewohner ist bei den 15 „Kobolden“ guter Brauch, erläuterte Erzieherin Veronika Bethke. Sie dekorieren ihn seit der Gründung im Jahr 2010.

Im Waldkindergarten werden Drei- bis Sechsjährige betreut. Organisatorisch sind sie in der Ober-Röder Tagesstätte „Motzenbruch“ angesiedelt. Daheim sind sie bei fast jedem Wetter im Freien, die Hütte des Waldfestplatzes dient als Rückzugsraum bei heftigem Regen oder Schneefall. Wenn der Wind allerdings noch schlimmer weht als gestern, werden die „Waldkobolde“ für ein paar Stunden zu „Motzenbruch“-Kobolden - der Sicherheit zuliebe.

(Löw)

Quelle: op-online.de

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