Städtische Seniorenweihnachtsfeier in der Kulturhalle

Schulchor verzaubert das Publikum

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Die Wichtel der Kita Liebigstraße verwöhnten den schlafenden Nikolaus.

Ober-Roden - Margareta Gensert war altersmäßig bei den städtischen Senioren-Weihnachtsfeiern nicht zu schlagen: Kein Wunder – feierte sie doch im Februar ihren 100. Geburtstag.

410 Urberacher kamen zur städtischen Senioren-Weihnachtsfeier in die Kulturhalle Ober-Roden.

Mit neun weiteren Frauen jenseits der 90 Jahre und mit sechs Männern – weit mehr als in Ober-Roden – war Urberach recht gut vertreten im Altersschnitt der Ortsteile. Einen Blumengruß und ein Ständchen des ganzen Saales bekam Ehepaar Lorenz: Josef wurde für 91 Jahre geehrt, Margareta feierte an diesem Sonntag ihren 86. Geburtstag in der Kulturhalle. Nach der Begrüßung durch den Musikverein 06 (mit Geburtstagskind Jürgen Groh) verzauberte der Chor der Schule an den Linden, geleitet von Sigrid Margraf, das betagte Publikum. Noch jünger wurde es bei der schönen Geschichte von den Weihnachtswichteln, die dem Nikolaus nachts beim Füllen seines Sackes halfen, wunderbar dargeboten und besungen von Kindern der Kita Liebigstraße. Mit großen Augen bestaunten die Gäste die Auftritte der Ballettschule Götz. Klassisch, aber mit modernen Klängen machte das „Duo Grazioso“ weiter: Mezzosopranistin Hildegard Schulz ist nicht nur Erstem Stadtrat Jörg Rotter als seine frühere Musiklehrerin bekannt. Ihr Gesangspartner, Bariton Helmut Bonzol, ist längst auch in der Kulturhalle bekannt ebenso wie der Begleiter am Klavier, Manfred Müller.

Mit dem Chor des KSV Urberach, geleitet von Gerda Stockinger, und mit dem Posaunenchor der Petrusgemeinde mit seinem Leiter Michael Hitzel bekam der Nachmittag sehr viel weihnachtlich-festliche Vorahnung. Grund zum Feiern gab es für das gesamte städtische Personal und für die gut 150 Helfer aus Vereinen und Quartiersgruppen, die an diesen Tagen für zwei gelungene Großveranstaltungen gesorgt hatten. Froh waren auch die beiden Rot-Kreuz-Ortsverbände, die sich um Fahrdienste und ums körperliche Wohl der Gäste kümmerten – nur ein Heftpflaster war nötig.

Bilder: Weihnachtsfeier für Senioren

Was immer noch auffällt: Die Urberacher Nachmittage sind in der Kulturhalle wesentlich schwächer besucht – anscheinend fährt man doch nicht so gern am Sonntag Nachmittag nach Ober-Roden. Doch die Feiern sind noch immer sehr beliebt, sonst wäre ein Paar, sie kommt aus Ober-Roden und er aus Urberach, sicher nicht an beiden Tagen mit Freude dabei gewesen…

chz

Quelle: op-online.de

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