Langstadt - „Respekt, Kameradschaft und Anerkennung zählen hier. Man fühlt sich gut aufgehoben“. Steffen und Christoph Diehl sind begeistert von ihrer Arbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Langstadt. Von Sebastian Kniza

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Fahrlässigkeit bei der Prüfung der Ausrüstung kann verheerende Folgen haben.
Der Spaß an der Technik und die intensive Teamarbeit haben die beiden dazu bewogen, bei den mutigen Männern und Frauen mitzumachen. Die Diehls gehören zu den Jüngeren der Einsatzabteilung, die sich getroffen hat, um im neuen Jahr der Auftaktveranstaltung zur Ausbildung der Abteilung beizuwohnen.
Um Verunglückten und Verletzten zu helfen und sie aus dem Gefahrenbereich zu befreien, riskieren die Einsatzkräfte der Feuerwehr oftmals das eigene Leben. In solchen Gefahrensituationen kann es auch ungewollt zu Unfällen kommen und somit die Situation drastisch verschlimmern. Damit aber so etwas nicht Realität wird, ist es wichtig, die Mitglieder der Einsatzabteilung regelmäßig zu schulen. Der erste Tag dieser Fortbildung klärt über die sogenannte Unfallverhütungsvorschrift auf. Ausbilder Jürgen Schmidt steht vor den Teilnehmern, er leitet das Seminar, seine 40 Jahre Erfahrung in der Feuerwehrarbeit machen ihn zur idealen Person, um die Kameraden zu unterrichten.
„Wir sind durch die Familie zur Feuerwehr gekommen“, erklärt Christoph Diehl: „Es ist schön, wenn man helfen und etwas bewegen kann. Das macht das Besondere an der Feuerwehr aus.“ Ähnlich beschreibt auch Simon Müller seine Motivation, bei der Feuerwehr mitzumachen. Auch er gehört zur jüngeren Generation, wie die Diehls kam auch er über die Jugendfeuerwehr zu den Aktiven.
Nach der Schulung können die drei nun zusammen mit den anderen der Einsatzabteilung und mit neuem Elan gerüstet selbstbewusst ins neue Jahr aufbrechen. Zwar hoffend, dass Großeinsätze nicht nötig sein werden, dennoch auf schwierige Fälle vorbereitet. Im vergangenen Jahr hatte die Feuerwehr Langstadt 27 Einsätze, die Ausbildung soll dazu führen, dass Schäden auch in Zukunft möglichst gering gehalten werden, handele es sich dabei um Menschen oder ihr Hab und Gut.
Seit Kurzem erst helfen bei den Einsätzen nun auch die „First Responder“. Sie versorgen verletzte Personen medizinisch, noch bevor der Rettungsdienst eintrifft. Die Mitglieder dieser Ersthelfer haben eine spezielle notfallmedizinische Schulung absolviert. So kann in Grenzfällen wertvolle Zeit in der Erstversorgung gewonnen werden.
Quelle: op-online.de


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