Babenhausen - . Der Bericht ist 85 Seiten stark und befasst sich mit nichts Geringerem als der sportlichen Zukunft Babenhausens: Vor einem Jahr berichtete unsere Zeitung über das Vorhaben der Stadt, eine „Kommunale Sportentwicklungsplanung“ vornehmen zu lassen. Von Jens Dörr

© Dörr
Um Sportstätten wie die Schulsporthallen - auf dem Foto ein Juniorenkick - geht es unter anderem in Babenhausens „Kommunaler Sportentwicklungsplanung“.
Noch im Jahr davor, 2010 also, hatte der Magistrat das „Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung“ (ikps) aus dem Schwäbischen beauftragt, diese Planung gemeinsam mit Stadt und Vereinen zu erstellen. Aus dem Trio ging Anfang 2011 eine Planungsgruppe hervor, die die Entwicklung des Sports in der Stadt verfolgt.
In Kürze gibt es also Konkretes - bis dato bleibt, noch einmal Sinn und Zweck sowie das Vorgehen zu skizzieren. Erster Schritt war eine Bestandsaufnahme: Mitgliederentwicklung der Vereine, verfügbare Sportstätten, aber auch die Entwicklung des Schulstandorts Babenhausen. Das Ganze nahmen die Planer stets mit Blick nicht nur auf die Kernstadt, sondern alle Stadtteile vor. Die Vereine erhielten zur Ermittlung der Daten einen Fragebogen. Analysiert werden konnte somit der Bedarf, den die Vereine nennen: Vor allem, aber nicht nur um Hallenzeiten geht es dabei.
Institut und lokale Experten haben daraus und aus vielem mehr eine kooperative Planung kreiert, die Stadt und Lokalpolitik fundierte Handlungsempfehlungen an die Hand geben soll. Durch den professionellen, von der Stadt Babenhausen bezahlten Partner ikps erhöht sich der Stellenwert der Aussagen, deren Sinn und Richtigkeit so zumindest nicht frontal attackiert werden dürften. Zumal das Institut nicht nur kleinere Orte wie Babenhausen oder Dreieich, sondern auch Großstädte mit mehr als 100.000 Einwohnern beriet und berät.



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