506.02.10|Dieburg
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Dieburg (jd) ‐ Wenn auf der Bühne der „Ludwigshall“ davon geredet wird, dass der Kopf des Elferratspräsidenten an der Trophäenjagd hängt, dann ist es Zeit für „Zwei Jagdausübungsberechtigte“: Unter diesem Titel treten Sabrina Brandt (21) und Nina Grimm (19) bei den diesjährigen Fastnachtssitzungen des Karnevalvereins auf – und beweisen damit aufs Neue, dass sich der KVD kaum Nachwuchssorgen machen muss. Von Jens Dörr

© Dörr
Sabrina Brandt (l.) und Nina Grimm als „Zwei Jagdausübungsberechtigte“ bei der diesjährigen Premieren-
Neben Sänger Stefan Mann, der den neuen Fastnachtsschlager „was e Stadt“ vortrug, der Gruppe „Pünk“ und dem neuen – zugegebenermaßen nicht mehr ganz so jungen – Gunkes-
Beide sind Fastnachterinnen durch und durch. Grimm lief im Alter von drei Jahren erstmals beim Umzug mit, damals noch bei der Gruppe „Ballermänner“. Inzwischen ist sie Mitglied der „Brunnenbauer“ und weist dazwischen eine regelrechte Narren-
1999 stand sie erstmals auf der „Luna“-
„Wenn man zu alt wird für die Kindersitzungen ist es allerdings nicht ganz leicht – denn für die großen Sitzungen ist man mit 14 oder 15 Jahren noch zu jung“, spricht Grimm ein kleines Problem junger Bühnenakteur an.
Ins Äla-
„Vom Sehen kannten wir uns zwar vorher schon“, erklärt nun Brandt. Näher miteinander befreundet gewesen sei man aber nicht. Das änderte sich, als Grimm und Brandt, die ebenfalls „Zeremo“ bei den Aktiven-
„Wir waren schon nervös, als wir zur Klausurtagung ins Habichtsadler fuhren“, sagt Grimm. Wobei schon die Einladung dorthin ein gutes Zeichen gewesen sei. Der dort präsentierte Rohentwurf des Zwiegesprächs mit allerhand Jägerlatein kam alles in allem an, „die fanden unter anderem gut, dass wir durchgehend beim Thema Jagd geblieben sind“, so Brandt. Unterstützung hatten sich die beiden Nachwuchskräfte bei ihren Vätern Wolfgang Brandt und Bernd Grimm geholt, beide erfahrene Karnevalisten. „Wir hatten uns zwar früh Gedanken zum Vortrag gemacht, wussten aber nicht, wie wir genau vorgehen sollten“, gestehen beide und loben die tolle Hilfe ihrer Väter.
Und auf der Bühne? Dort wirkten Grimm und Brandt schon bei der Premiere sehr routiniert, überzeugten Grimassenziehen und in bester „Dibboijer“ Mundart. Die versteckt Grimm auch im Alltag nicht, während der Dialekt bei Brandt dann nur ganz wenig zum Vorschein kommt.
„Wir sind fürs Erste zufrieden, müssen aber noch in die Sache reinwachsen“, sieht Brandt die Narren-
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