714.01.10|Dieburg
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Dieburg ‐ Fetzen im Namen des Äla – das klappt in Dieburg bestens und bei einer Formation ganz besonders: den „Äla-

© DA-
Hier wird auf die Pauke gehauen: Die „Äla-
Werter Chef der „Äla-
Unseren hiesigen Narren ist ganz leicht einzuheizen. Wir brauchen nur anzufangen mit „Ja, mir sin halt oamol narrisch“ oder „Adam hat im Paradies“ und schon steht der Saal und klatscht und singt mit, egal ob hiesige oder fremde Sitzungsbesucher. Die wissen schon unser unerschöpfliches Liedgut zu schätzen. Egal ob in der ersten oder der letzten Sitzung – die Stimmung ist immer bombastisch!
Was zeichnet Euch denn aus? Etwa Euer modelhaftes Aussehen oder die engelsgleichen Stimmen?
Ganz einfach unsere eigenen Lieder, die wir immer wieder unseren Gästen präsentieren. Und wenn man die Lieder so rüberbringt wie wir – mit Schifferklavier, Pauke, Deiwelsgeije und Sängern, an den Sitzungen auch noch gemeinsam mit der Hofkapelle - dann hält es keinen mehr auf den Sitzen.
Wer von Euch ist denn besonders wichtig für Eure Auftritte? Ohne wen also würden die „Äla-
Der wichtigste Mann in unserer Truppe ist ganz einfach unser Schifferklavierspieler Armin Hamich. Nach dem richten sich unsere ganzen Auftritte.
Etwas Geschichte, bitte…
Gerne. In der Kampagne 2000 traten wir erstmals gemeinsam bei der Sitzung auf, verkleidet als Dibboijer Oalde. Unser musikalischer Leiter Burkhard Becker hatte da ein Medley zusammengestellt. Bei der Programmzusammenstellung der Fremdensitzungen wurde beschlossen, dass die Truppe, die noch keinen Namen hatte, in der Sitzungspause bereits im Lokal der Ludwigshall spielen und singen sollte. Dann sollte man nach der Pause sofort singend durch den Saal auf die Bühne marschieren, um das Publikum so wieder nach der Pause in den Saal zu bekommen. Gesagt, getan - was sich dann aber auf der Bühne und im Saal abspielte, damit hatte keiner gerechnet: Das Publikum tobte, stand auf den Stühlen und sang die Dieburger Fastnachtslieder mit - es war für die Truppe auf der Bühne und für die Verantwortlichen unfassbar! Damals hießen wir noch „Pausen-
Ehre, wem Ehre gebührt: Wer war und ist denn alles dabei?
Die Gründungsmitglieder waren neben mir Armin Hamich, Georg Becker, Florian Becker, Karlheinz Braun, Hans-
Was darf man von Euch denn im Jubiläumsjahr erwarten?
An den Sitzungen läuft alles wie immer, allerdings wollen wir diesmal als Gruppe beim Umzug mitmachen. Das kann klappen, muss aber nicht. Denn immerhin haben wir zum Beispiel zwei Hofmarschälle bei den Fetzern und mehrere Gruppenaktive.
Zum Abschluss Hand aufs Herz: Würden die „Äla-
Bei den Auftritten außerhalb Dieburgs habe ich grundsätzlich ein ungutes Gefühl. Bisher wurde ich allerdings immer eines Besseren belehrt. Egal, wo wir hinkommen, wenn wir einmarschieren, gibt es beim Publikum kein Halten mehr.
Bei den gezahlten Millionen-
(lacht) Genau! Im Ernst: Wir treten prinzipiell natürlich kostenlos auf. Sollte uns später eine kleine Spende aufgedrängt werden, ziehen wir unsere Hand aber nicht zurück…
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