Dieburg (ves) ‐ Wer war nervöser, Herr oder Hund? Das ließ sich bei der Begleithundeprüfung des Agility Teams „Flying Dogs“ am Sonntag nicht eindeutig feststellen. Hunde aller Rassen und Größen waren angetreten. Als kleinster Teilnehmer der Truppe war ein Yorkshire Terrier mit von der Partie. Mit dieser Prüfung beendet das Hund-Mensch-Team die Basisausbildung. Es zeigt, dass es sich sicher im Straßenverkehr bewegen kann.

© Scholze
Lässt sich der vierbeinige Prüfling von einem ferngesteuerten Auto ablenken? Ganz schön harte Tests hatten die Teilnehmer der Begleithundeprüfung des Agility Team „Flying Dogs“ zu absolvieren.
So stellen nach der Ausbildung die Begegnungen mit Joggern oder Radfahrern, Kinderwagen und vorbeifahrenden Autos und besonders auch das Aufeinandertreffen mit anderen Hunden kein Problem dar. Neben der Verkehrssicherheit legt der Richter auch ein Augenmerk auf die Sozialisierung und Unbefangenheit des Hundes.
Während beim theoretischen Teil noch alle Teilnehmern bestanden, waren nach dem praktischen Teil noch acht von neun übrig, die sich der letzten Prüfung im Straßenverkehr stellten.
Gemeinsam wurde Richtung Bahnhof, marschiert, wo die Prüflinge einige sehr unterschiedliche Aufgaben erfüllen mussten. Unterwegs kreuzten Jogger, Radfahrer und Kinder den Weg der Truppe und auch ein ferngesteuertes Auto wurde als Testfahrzeug genutzt.
Am Bahnhof ging es durch die Unterführung zu Gleis 5, wo bei einem wartenden Zug die Türen betätigt wurden. Auch durch dieses Geräusch durften sich die Hunde nicht ablenken lassen. Und tatsächlich: Am Ende hatten alle „bestanden“.
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