Frankfurt (akr) - Ein Hundehalter im Gallusviertel hat seinen eigenen Hund fast zu Tode getreten. Der kleine Mischling erlitt mehrere Brüche und einen Lungenkollaps.
Durch lautes Jaulen und Wimmern eines Hundes in der Nachbarwohnung wurde ein Ehepaar in der Tevesstraße gestern gegen 19.40 Uhr aufmerksam. Der 43-jährige Ehemann klingelte daraufhin bei seinem Nachbarn, einem 36 Jahre alten Mann. Dieser öffnete ihm die Tür und hatte augenscheinlich Blut an seinen Schuhen.
Der Zeuge alarmierte daraufhin die Polizei. In der Wohnung fanden die Beamten einen kleinen schwarzen Mischlingshund, der stark zitternd und offenbar schwer verletzt auf dem Boden lag. Sein Herrchen äußerte, der Hund habe ihn zuvor gebissen. Tatsächlich hatte er am Arm oberflächliche Bisswunden.
Die Ermittlungen dauern an. Gegen den Hundehalter wurde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt.
Quelle: op-online.deRubriklistenbild: © Symbolbild/dpa
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