Groß-Zimmern - „Aber bitte mit Sahne“, das war der Knaller bei der Pfarrfastnacht vor der Pause. Von Ulrike Bernauer

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Sportlich und humorvoll: 20 Jahre Huppdohlen - singende und tanzende Frauen zwischen 40 und 60 in tollen Kostümen.
Die Elfchen hatten sich in Köche verwandelt und schwärmten nicht nur von Salzburger Nockerln, sondern eben auch von der köstlichen Süßigkeit, die Kuchen oder Eis noch leckerer macht. Das Ende ihres furiosen Tanzauftritts, bei dem sie mal gravitätisch und elegant über die Bühne schwebten, mal kräftig rockten, krönten sie daher logischerweise mit einer kleinen Sahneschlacht, die sich aber auf ein Silbertablett beschränkte.
Der Elferrat hatte in diesem Jahr die 41. Sitzung der Pfarrfastnacht schon ein wenig früher eröffnet, dem älteren Publikum war der Sitzungsbeginn um 18.33 Uhr geschuldet, wie Elferratspräsident Friedrich Faust erklärte. Als Kasper saßen die Ratsmitglieder hinter dem Podium und kommentierten launisch so manche Vorstellung.
Getanzt haben nicht nur die Elfchen, sondern auch die Mädchen des TV, die mit einem klassischen Gardetanz, also vielen geschwungenen Beinen, das Publikum begeisterten.
Sehr exotisch kamen hingegen die „Desert Roses“ daher. Sie hatten nicht nur afrikanische Kostüme an, sondern erhielten auch für ihre phantasievolle Choreografie viel Applaus.
Bunt liebten es die Messdiener mit ihrer Tänzerin, die erst mal durch Akrobatik verblüffte, sich dann aber noch Gefährten suchte. Einen Troll fand sie, der nichts anderes im Sinn hatte als Bier, aber auch die Fee von AZ, Schwester des Zauberers von OZ. Ein klirrendes „Pling“ machte die Fee, und prompt war ein Wunsch erfüllt. „Andreas Göbel tritt als Fee in die Fußstapfen seines Vaters. Wenn man sich diese Messdiener anschaut, braucht es einem um die Zukunft der Pfarrfastnacht nicht bang zu sein“, freute sich Faust.



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