Groß-Zimmern (guf) - „In den vergangenen drei Jahren wurden 23 Projekte begonnen, einige davon sind beendet“, verkündete Tobias Lauer von der Projektwerkstatt Groß-Zimmern am Freitag beim Neujahrsempfang in den eigenen Räumen vor rund 50 Gästen.

Zahlreiche Gäste konnte Tobias Lauer (unten links) begrüßen. Foto: sr
Ob Nachbarschaftszentrum, Freizeitanlagen, Schulen oder Senioreneinrichtungen, viele konnten von der „Sozialen Stadt“ profitieren.
Wichtig seien auch die Gruppen der Menschen mit Migrationshintergrund.
In der Angel- und Dresdener Straße sind es 82, im gesamten Fördergebiet 21,4 Prozent. „Je jünger die Einwohner, desto größer der Anteil derer mit Migrationshintergrund, was Auswirkungen auf Planung der Projektwerkstatt hat.“
Bürgermeister Achim Grimm und die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Katharina Geibel, lobten die Arbeit der Projektwerkstatt und kritisierten scharf das eigenwillige Vorgehen der örtlichen FDP, die wiederholt mit Briefen ans Ministerium und die Kommunalaufsicht gefordert hat, dass das Projektes in Zimmern eingestellt werden sollte.
Edda Haack (Vorsitzende des Diakonischen Werks) hob auch die Bedeutung des Vereins „Bel(i)ebt Groß-Zimmern“ hervor. Damit habe man für eine einzigartige Nachhaltigkeitsstrategie gesorgt.



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