Frankfurt - Die Maschinen sind längst abgezogen, nur ein paar Container stehen noch auf dem Gelände. Und während der Garten allmählich wieder seinem Namen gerecht wird, brütet einige Meter unter der Grasnarbe Kurator Martin Engler über die Präsentation der Gegenwartskunst in den neuen unterirdischen Ausstellungsräumen des Frankfurter Städelmuseums. Von Carsten Müller

© Miguletz
195 kreisrunde Oberlichter versorgen die bis zu acht Meter hohen Gartenhallen mit natürlichem Licht und erstrecken sich als einprägsames Muster über die Gartenfläche.
Es ist wieder Ruhe eingekehrt, man darf sich auf die Kunst besinnen. „Wir haben jetzt die gesamte Geschichte der Kunst unter einem Dach vereint. Der Besucher kann eine Zeitspanne von fast 700 Jahren abschreiten und Entwicklungslinien vom Tafelbild bis in die Gegenwart nachvollziehen“, schwärmt Städel-Sprecher Axel Braun.
Wenn das Publikum am 25. und 26. Februar zu den Tagen der offenen Tür kommt, mit denen das umgebaute Städel wiedereröffnet wird, sollte es auf Überraschungen gefasst sein. Rund 300 Werke der Gegenwartskunst werden in den 3 000 Quadratmeter großen, mit charakteristischem Deckengewölbe und Oberlichtern strukturierten Gartenhallen der Architekten Schneider und Schumacher ausgestellt.



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