3600 Euro Geldstrafe für rechten Stadtrat

3600 Euro Geldstrafe für rechten Stadtrat

012.08.09|PolitikFacebook
Artikel drucken|Artikel empfehlen|Schrift a / A

Zweibrücken - Ein Stadtrat der rechtsgerichteten Republikaner im pfälzischen Pirmasens muss wegen Volksverhetzung 3600 Euro Geldstrafe zahlen.

© dpa

Das Landgericht Zweibrücken hat den Stadtrat zu 120 Tagessätzen verurteilt - er muss 3600 Euro wegen Volksverhetzung zahlen.

Das Landgericht Zweibrücken bestätigte am Mittwoch nach Angaben eines Sprechers die Verurteilung zu 120 Tagessätzen. Der Lokalpolitiker hatte einer Flüchtlingsfamilie im Stadtparlament und in einer Anfrage an die Stadtverwaltung “parasitäres Verhalten“ vorgeworfen. Außerdem hatte er die Familie als “Zigeunerfamilie“ bezeichnet.

Daraufhin war ein Strafbefehl gegen ihn ergangen, weil die Äußerungen eine ganze Bevölkerungsgruppe herabwürdigten. Diesen hatte der Mann nicht akzeptiert, worauf es zur Verhandlung vor dem Amtsgericht in Pirmasens kam. Gegen die dort verhängte Geldstrafe legte er Berufung ein.

dpa

zurück zur Übersicht: Politik

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...
Schliessen

Artikel empfehlen!

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Kommentar schreiben

Community

Schreiben Sie zum Beitrag Ihre Meinung oder laden Sie Bilder und Videos zu ihrem Profil hoch. In unserer Community lernen sie sicher auch neue Freunde kennen.

Registrieren / Login

49.2508031,7.3617856

Aktuelle Videos

  • Meist gelesene Artikel
Wenn die Zivi-Lücke kommt

Die Pläne zur Reform der Bundeswehr sorgen für große Verunsicherung: Bei Betreibern von Pflegeeinrichtungen und Sozialdiensten ebenso wie bei Bewerbern für den Zivildienst. Von Peter Schulte-HolteyMehr...

Scharfe Kritik an Atom-Nachrüstplänen

Berlin - Die Bundesregierung täuscht nach Auffassung der SPD und der Deutschen Umwelthilfe die Bürger in der Frage erhöhter Sicherheitsauflagen für Atomkraftwerke. Die Regierung, so der Vorwurf, spiele mit der Sicherheit der Bürger.Mehr...

Bundesbank beantragt Rauswurf Sarrazins

Frankfurt - In einem bislang einmaligen Schritt will die Deutsche Bundesbank sich von ihrem umstrittenen Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin trennen. Sein Zuständigkeitsbereich wurde ihm bereits entzogen.Mehr...

Kontakt zur Zeitung

Kontakt zum Dieburger Anzeiger

Sie haben Fragen zu einem Artikel, zum Abo oder zu Online- oder Print-Anzeigenpreisen? Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner für

LokalesNachrichtenSportCommunityFreizeitServiceMarktplatzZeitung

Artikel lizenziert durch © da-imnetz
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.da-imnetz.de