Mit einer Entscheidung sei aber nicht vor Donnerstag zu rechnen. In das Ringen um die Zukunft des Zeltlagers in Frankfurt hatte sich zuletzt der neue Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) eingeschaltet. Im Sender Deutschlandradio Kultur sagte er, das Camp werde nicht wie ursprünglich geplant im Laufe des Dienstags geräumt. Es gehe weder ihm noch seinem Ordnungsdezernenten Markus Frank (CDU) um die Frage, „jetzt irgendwelche Grundrechte auszuhebeln“.
Ungewiss ist aber nach wie vor, wie lange das Zeltlager in der schwarz-grün regierten Mainmetropole tatsächlich noch geduldet wird. Frank hatte nach mehr als 40 Wochen des Protests das Camp zu Füßen der EZB verboten - vor allem, weil die hygienischen Verhältnisse dort nicht mehr akzeptabel seien. Nach Ansicht der Stadt ist das Lager damit „seit dem 26. Juli illegal“. Freiwillig wollen die Kapitalismuskritiker die Grünanlagen aber nicht verlassen.
dpa











