Rodgau (eh) - Das Internationale Jahr der Genossenschaften strahlt auch auf Rodgau aus. Am Donnerstag, 1. März, will sich im Rathaus eine Bürger-Energiegenossenschaft Rodgau (BEGRO) gründen, um erneuerbare Energien voranzubringen.
Das erste Projekt ist eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses Süd.
Eine Gruppe an Bürgern um Franz Dürsch und Reinhard Seyer hat seit Herbst die Gründung der Energiegenossenschaft vorbereitet. Mitglied kann jeder werden, der einen oder mehrere Anteile erwirbt. Damit sich eine breite Öffentlichkeit beteiligen kann, soll ein Anteil lediglich 100 Euro kosten.
Nach intensiven Beratungen hat sich die Gründergruppe für die Rechtsform einer Genossenschaft entschieden. „Das ist die rechtlich sauberste und sicherste Methode“, so Volker Feldmann. Der Genossenschaftsverband in Neu-Isenburg habe die Initiative mit fachlichem Rat unterstützt. Sowohl eine Satzung als auch ein Geschäftsplan liegen als Entwurf vor.
Die Ergebnisse der Vorarbeiten werden am Donnerstag, 1. März, um 19 Uhr im Rathaus-Saal der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben Satzung und Geschäftsplan wird dann auch das Projekt einer Photovoltaikanlage auf dem Feuerwehrdach erläutert.
Die Bürger-Energiegenossenschaft ist ein Baustein der Energiewende. Dahinter steckt die Idee, den erneuerbaren Energien vor Ort eine Chance zu geben. Die ökologischen und ökonomischen Vorteile sollen in Rodgau bleiben.
Das politisch formulierte Ziel ist, bis zum Jahr 2020 die Zunahme an Klimagasen zu beenden und danach die Belastung der Atmosphäre bis zum Jahr 2050 auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.



Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.