Rodgau (eh) - Mehr Einsatz in der Wirtschaftsförderung fordert die FDP-Stadtverordnetenfraktion in diesem Jahr. Nur mit genügend Geld sei es möglich, um die angestrebten Ziele in der Sozial- und Bildungspolitik zu erreichen und die Stadt weiterzuentwickeln, betont Fraktionsvorsitzender Heino Reckließ .
Die wichtigste Einnahmequelle sieht Reckließ in der Gewerbesteuer. Deshalb seien „vermehrte Anstrengungen zur Ansiedlung neuer Unternehmen“ notwendig: „Rodgau kann nur auf gesunde finanzielle Füße gestellt werden, wenn wir alles unternehmen, um wirtschaftliches Wachstum zu fördern und neue Firmen für den Standort begeistern.“
Große Erfolge in der Ansiedlung von Unternehmen sind in Rodgau seit Jahren nicht zu vermelden. Bestehende Betriebe wie Geodis Logistics, Ropag und jüngst Fegro erweiterten ihren Standort, andere hingegen kehrten der Stadt den Rücken (Ulma, ITSG).
Seit 1. Juli letzten Jahres ist die „Agentur für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing“ im Rathaus wieder voll besetzt. Agenturleiter Bernhard Schanze stellt sein Konzept zur Wirtschaftsförderung am 7. Februar im Haupt- und Finanzausschuss vor.
Ein aktuelles Vorhaben ist die Einführung der so genannten Rodgau-Card gemeinsam mit den Gewerbevereinen. Dabei handelt es sich um eine neue Form von Geschenkgutscheinen, die nicht an ein bestimmtes Geschäft gebunden ist. Ähnliches gibt es bereits in Dietzenbach und Rödermark. Die Rodgau-Card soll dazu beitragen, Kaufkraft am Ort zu halten.
Quelle: op-online.deRubriklistenbild: © Siegfried Fries/pixelio.de
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