Rodgau (bp) - Die örtlichen Sportvereine haben sich für das noch junge Jahr viel vorgenommen. Hier eine (nicht vollständige) Auswahl der Projekte, Hoffnungen und Erwartungen an 2012.

© Wolf
550.000 Euro hat der TSV Dudenhofen in seinen neuen Kunstrasenplatz gesteckt. Auch 2012 hat der Großverein viel vor.
Das wichtigste Ziel der Turngesellen ist, wieder Ruhe in die eigenen Reihen zu bekommen. Die geplatzte Fusion mit TGM SV und die Folgen „haben deutlich gezeigt, wo wir in der Vereinsorganisation noch Schwächen haben“, sagt der Vorsitzende Ronny Voland. Es gelte überdies, „nach dem Aderlass in 2011“ die Mitgliederzahl wieder zu steigern. „Auch werden wir 2012 nutzen, um einen ersten Plan für unseren Hallenneubau zu erarbeiten.“ Im kulturellen Bereich freue sich die TGS auf acht Karnevalsveranstaltungen, drei Kabarett- und vier Theaterabende. Im Sportbereich strebe im Fußball die 1. Mannschaft die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg an. Bei den Turnern hofft die TGS wieder auf den ein oder anderen Hessenmeister.
Vorstandssprecher Erwin Kneißl wird im Mai bei der Hauptversammlung nicht mehr antreten. „Die Nachfolge ist aber gesichert“, freut sich Kneißl. Eine zentrale Rolle wird 2012 der Bau eines Seniorensportparks einnehmen (wir berichteten). Kopfzerbrechen bereitet die Halle aus den Baujahren 1910-1913. Sie wurde seither zwar zweimal saniert. Trotzdem steht nach einer Brandverhütungsschau fest, dass erhebliche Anstrengungen nötig sind, um Auflagen zu erfüllen. Sehr wichtig: Mitgliederwerbung und die weitere Zusammenarbeit mit der TGS. Im sportlichen Bereich hofft der Verein, beim Gardetanz regional, im Land und europaweit weiterhin auf Erfolge.
Nach der Großinvestition in den Kunstrasenplatz ist der finanzielle Spielraum eng. Trotzdem läuft die Vorbereitung für die 125-Jahr-Feier 2014 schon jetzt an. Der TSV möchte ins Projekt „Jobfit“ einsteigen und damit Berufspatenschaften für Vereinsmitglieder übernehmen. Auch zu Ostern soll es ein Fußballcamp geben. Übungsleiterin Saiina Schwarz baut ihr Vormittagsangebot für 30- bis 40-Jährige aus. Der 11. Triathlon und der 8. Duathlon stehen bevor. Und die Einradfahrer sind für die WM in Südtirol qualifiziert.
Der Verein ist stolz auf 20 Jahre Behindertensport. Das wird während der Gymnaestrada bei einer Vorführung besonders erwähnt. Die Sportler der 1. Stunde werden bei der Weihnachtsfeier geehrt. Im Februar ist das 28. Hallensportfest, im Juni kommen Senioren und Schüler bei einem Wettkampf zu ihrem sportlichen Recht, gefolgt vom Hochspringertreffen mit Stadtmeisterschaft im September. Die Trampoliturner richten die Gaumeisterschaften am 6. Mai aus.
2012 fing für die SG gut an. Sie erhielt einen bronzenen „Stern des Sports“ für die Verbesserung der Infrastruktur (Umkleiden, Toiletten, Sportplatzbau). Hier flossen in den vergangenen zehn Jahren mehr als eine Million Euro. Ein Höhepunkt wird das Emil-Raub-Gedächtnisturnier im Zuge der Feierlichkeiten „100 Jahre Fußball in Nieder-Roden“ am 11. Februar. Generell diene 2012 „der Konsolidierung und Mitgliederpflege“, berichtet Finanzvorstand Edgar Ott. Intensiv werde weitergearbeitet an der geplanten Fusion mit der TG Nieder-Roden.
Gespannt erwartet der TG-Vorsitzende Alfred Rausch die Vorstandswahlen im März. Drei Positionen sind neu zu besetzen. Ein Schwerpunkt wird die Arbeit an der Fusion mit der SG sein. Auch eine Beitragserhöhung zum Jahr 2013 muss aus Sicht des Vorsitzenden wegen steigender Kosten und der von der Stadt angekündigten Nutzungsgebühr für Trainingsstunden in städtischen Hallen vorbereitet werden. Zentrale Rollen nehmen die Mitgliederwerbung und der Ausbau des Sportangebots für mittlere und ältere Jahrgänge ein. AGs mit den Schulen sollen intensiviert werden. Herausragende Veranstaltung: Am 11. Mai möchte sich die TG im Bürgerhaus präsentieren.
Einen Schwerpunkt bilden die Fusions- (Kooperationsgespräche) mit der TG Hainhausen. Investieren möchte der SKV in die Fassade des Anbaus und in die Sanierung einer Toilettenanlage. Mit Freude erwartet SKV-Chef Egon Laux den 28. Oktober. Dann kommt Waymond Harding zum „Soul-Frühstück“ nach Hainhausen.
Rodgaus jüngster Verein will sein Angebot an Gesundheits- und Freizeitsport in Rodgau fest etablieren. „Dies betrifft auch unsere Ambitionen auf dem närrischen Sektor“, sagt Vorsitzender Rudi Ott. Dazu brauche der Verein aber die Hilfe der Stadt. „Wir benötigen Hallenzeiten. In Kenntnis der Finanzlage erheben wir keine Ansprüche, möchten aber gleich behandelt werden.“
Quelle: op-online.de


Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.