Superbanner

Reallöhne in Deutschland 2004 bis 2008 gesunken

Netto-Löhne in Deutschland von 2004 bis 2008 gesunken

Berlin - Trotz kräftigen Wachstums sind die Netto-Reallöhne in Deutschland von 2004 bis 2008 gesunken. Die Entwicklung ist einmalig in der Geschichte der Bundesrepublik.

Das teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Dienstag in Berlin mit. Der zurückliegende Aufschwung sei bei den Lohnbeziehern nicht angekommen, obwohl diese heute im Durchschnitt sogar besser qualifiziert seien, schreibt DIW-Experte Karl Brenke im am Mittwoch erscheinenden Wochenbericht des Instituts.

Der Netto-Reallohn ergibt sich durch Abzug der Sozialbeiträge und Steuern vom Brutto unter Berücksichtigung der Preissteigerung. “Offensichtlich hat die Verhandlungsmacht der Gewerkschaften nachgelassen“, sagte Brenke zu den Ursachen. Im Gegensatz zu den Angestellten hätten Selbstständige in den vergangenen Jahren ihre Einkünfte kräftig steigern können; ebenso seien die Einkünfte aus Kapitalvermögen gestiegen. “Insofern kann man die Arbeitnehmer als Verlierer bezeichnen“, sagte Brenke.

Die schwache Lohnentwicklung in den zurückliegenden Jahren habe aber zweifellos Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit gestärkt, hieß es. Andererseits dämpfe es den Konsum, wenn sich Beschäftigte von ihrem Arbeitseinkommen weniger leisten können. Das DIW sagte eine Wende zu höheren Reallöhnen voraus. Grund sei die geringe Teuerungsrate.

dpa

zurück zur Übersicht: Wirtschaft

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Kommentare

Börse & Finanzen

  • Meist gelesene Artikel
  • Themen

Facebook-Börsenstart von Pannen begleitet

New York - Mit einer Pannenserie begann die Börsen-Karriere von Facebook. Am ersten Tag machte die Aktie 23 Cent Gewinn. Der erste Werbekunde springt schon ab.Mehr...

Metall-Tarifverhandlungen ziehen sich in die Länge

Sindelfingen - Zähes Ringen im Metall-Tarifkonflikt: Die IG Metall sieht zwar Annäherungen bei der Azubi-Übernahme, bremst aber gleichzeitig die Erwartungen. Denn die Leiharbeit mache weiter Probleme.Mehr...

Griechen meiden Produkte "Made in Germany"

Athen - Auch Deutschlands Exporteure bekommen die Griechenlandkrise zu spüren. Zwar spielt der Handel mit dem Land nur ein untergeordnete Rolle. Doch die Ausfuhren in das Land schmolzen zuletzt deutlich.Mehr...

Kontakt zur Zeitung

Kontakt zum Dieburger Anzeiger

Sie haben Fragen zu einem Artikel, zum Abo oder zu Online- oder Print-Anzeigenpreisen? Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner für

Artikel lizenziert durch © da-imnetz
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.da-imnetz.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper