Brüssel - Kurz vor der Staatspleite Griechenlands haben sich die Euro-Finanzminister in Brüssel auf das zweite Hilfspaket für Athen geeinigt. Eine Übersicht.

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Zum einen geben die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) bis zu 130 Milliarden Euro, zum anderen verzichtet der Privatsektor auf mehr als 100 Milliarden Euro an Forderungen - beides aber nur unter strikten Voraussetzungen. Die wichtigsten Beschlüsse:
GARANTIEN: Mit weiteren 30 Milliarden Euro sollen die Anleihen privater Geldgeber abgesichert werden. Damit erhalten Banken, Versicherungen und Fonds einen Anreiz, ihre alten Griechenland-Anleihen in neue zu tauschen.
KONTROLLEN: Von einem Treuhandkonto werden Zinsen und Tilgungen beglichen. So wird sichergestellt, dass Griechenland als erstes Schulden zurückzahlt und das Geld nicht für andere Dinge ausgibt. Eine Task Force von EU-Kommission, IWF und Europäischer Zentralbank wird dauerhaft ins Land geschickt. Sie soll Hilfe leisten und überwachen, dass Griechenland alle Versprechen einhält.
dpa
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