Moskau

Entsetzen über Mord an Putin-Kritiker Nemzow

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Der Mord an Putin-Kritiker Nemzow hat für Entsetzen gesorgt.
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Moskau - Der Mord an Kreml-Kritiker Boris Nemzow hat im Westen und bei der russischen Opposition Bestürzung ausgelöst. US-Präsident Barack Obama sprach von einem "brutalen und bösartigen Mord".

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief Russlands Staatschef Wladimir Putin am Samstag auf, den "feigen Mord" aufzuklären. Putin selbst sprach von einer "Provokation" und übernahm die Aufsicht über die Ermittlungen. Die Opposition kündigte für Sonntag einen Gedenkmarsch an.

Nemzow war einer der prominentesten Kritiker Putins. Er wurde kurz vor einer geplanten Demonstration der Opposition auf offener Straße im Herzen Moskaus erschossen. Der 55-Jährige lief am späten Freitagabend über eine Brücke in Sichtweite des Kreml, als ihm ein Unbekannter vier Kugeln in den Rücken schoss.

Der frühere Vize-Regierungschef hatte nur drei Stunden vor dem Attentat dem Kreml-Chef im Radiosender Moskauer Echo erneut eine "unsinnige Aggression gegen die Ukraine" vorgeworfen. Nemzow soll überdies an einem Bericht über die russische Beteiligung am Ukrainekonflikt gearbeitet haben. In dem Radiointerview forderte Nemzow auch Putins Rücktritt. Das Interview wurde zu seinem politischen Vermächtnis.

AFP

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