Verursacher ohnmächtig wegen Schwächeanfall?

Tödlicher Unfall in Berlin: Offenbacher überrollt Ehefrau

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Ein Bild vom Unfallort in Berlin.

Berlin/Offenbach - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Steglitzer Schloßstraße in Berlin ist gestern eine Frau aus Offenbach getötet worden, ihr Ehemann wurde schwer verletzt. Was das Unglück ausgelöst hat, ist noch unklar.

Eine 73 Jahre alte Frau ist nach einem Auffahrunfall in Berlin-Steglitz vom eigenen Ehemann mit dem Auto überrollt und getötet worden. Sie war bei dem Unglück gestern Vormittag zunächst zwischen zwei Autos eingeklemmt worden und starb noch am Unfallort, wie die Polizei mitteilte. Der 72-jährige Fahrer erlitt selbst schwere Verletzungen. Die beiden Senioren stammen aus Offenbach. Dies bestätigte die Polizei in Berlin heute Morgen auf Anfrage. Die Polizei prüft, ob der Fahrer womöglich einen Schwächeanfall erlitt und ohnmächtig wurde oder aus anderen gesundheitlichen Gründen unvermittelt und unbeabsichtigt losfuhr. Den Angaben nach war der Fahrer des Unfallwagens zunächst an einer Ampel auf ein vor ihm haltendes Taxi geprallt. Seine Ehefrau stieg aus, um die Umstände des Unfalls mit der Taxifahrerin zu besprechen. Als die Frau zwischen Auto und Taxi stand, fuhr der Mann aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich los, klemmte die Frau ein und schob das Taxi zur Seite.

Der Wagen überrollte die 73-Jährige, kollidierte mit einem geparkten Motorroller sowie mehreren Verkehrsschildern und stieß unter einer S-Bahnbrücke gegen eine Mauer. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug zurück auf die Straße geschleudert. Der Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des Taxis und zwei Augenzeugen erlitten einen Schock und wurden ambulant in einem Krankenhaus behandelt. Weder die Zeugen noch die Taxifahrerin oder der Fahrer des Unfallautos konnten bis heute Morgen zu den Ereignissen befragt werden. Die zur Hilfe gerufenen Rettungskräfte waren angesichts der großräumigen Verwüstung am Unfallort zunächst von einer großen Zahl an Verletzten ausgegangen und hatten Verstärkung gefordert. Die Feuerwehr war daher mit 30 Kräften im Einsatz. Die Unfallstelle wurde großräumig abgesperrt, mehrere Buslinien wurden umgeleitet. (dpa/dani)

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Quelle: op-online.de

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