Stuttgart ‐ Knapp drei Minuten konnte die Frankfurter Eintracht vom Europapokal träumen. Ein Sieg in Stuttgart und die Frankfurter wären dran gewesen an den internationalen Plätzen der Bundesliga. Von Peppi Schmitt

© dpa
Einer gegen vier. Gleich vier Frankfurter (von links: Schwegler, Spycher, Ochs und Nikolov) sehen zu, wie der Stuttgarter Cacau völlig freistehend den Ausgleich für den VfB köpft.
In der 39. Minute waren die Frankfurter nach Vorarbeit von Caio durch Benjamin Köhler in Führung gegangen, doch in der 42. und 45. Minute schlug Stuttgarts neuer „Wunderstürmer“ Cacau zweimal zu. Der VfB brachte das 2:1 (2:1) etwas glücklich, aber nicht unverdient über die Zeit. Und die Eintracht-Profis ärgerten sich mächtig über sich selbst.
Vor diesen Toren und danach war die Eintracht ein gleichwertiger Gegner. Halil Altintop hatte eine große Ausgleichschance und einen Freistoß in letzter Minute schoss Nikos Liberopoulos meilenweit übers Tor.
Michael Skibbe war ärgerlich über die Niederlage, aber er war durchaus zufrieden mit der Leistung. Es sei kein Vergleich mehr zur Vorrunde, als die Eintracht gegen diesen Gegner noch mit 0:3 unterlegen war. „Diesmal haben wir mitgehalten und haben den VfB von der ersten bis zur letzten Minute mächtig ins Schwitzen gebracht“, sagte der Frankfurter Trainer, „die Fortschritte sind erkennbar.“ Als positiv wertet Skibbe auch, dass der Ärger in der Kabine nach der Niederlage groß gewesen sei. Die Spieler hätten längst höhere Ansprüche an sich selbst. „Wir haben drei Punkte liegen lassen“, fasste Marco Russ diese Einstellung zusammen.
Quelle: op-online.de
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