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Kuriose Eintracht-Serie: Vier Spieler mit gleicher Verletzung

Nach Knorpelschäden folgen Rippenbrüche

Frankfurt (sp) ‐ Schwere Verletzungen kommen bei der Frankfurter Eintracht selten alleine. In der vergangenen Saison waren es Knorpelschäden im Knie, die nacheinander Ioannis Amanatidis und Christoph Spycher für Monate außer Gefecht gesetzt hatten.

Patrick Ochs wird am Freitagabend beim Auswärtsspiel in Leverkusen fehlen.

© Rhode

Patrick Ochs wird am Freitagabend beim Auswärtsspiel in Leverkusen fehlen.

Vor den beiden Kapitänen hatte es mit einer ähnlichen Verletzung Christoph Preuß erwischt. Ioannis Amanatidis muss nächste Woche zum zweiten Mal wegen eines Knorpelschadens im rechten Knie operiert werden.

Die neueste Verletzungsserie bei der Eintracht betrifft nun Rippenbrüche. Martin Fenin hatte im Frühjahr den Anfang gemacht. Im Bundesliga-Heimspiel gegen den HSV hatte sich Neuzugang Maik Franz eine Rippe angebrochen, im Pokalspiel gegen Alemannia Aachen hatte es Aleksandar Vasoski erwischt und zuletzt beim Heimspiel gegen den VfL Bochum Patrick Ochs.

Den schützenden Karbonpanzer, mit dem Fenin zwischenzeitlich in der Bundesliga einige Spiele bestritt, konnte der tschechische Nationalspieler an Maik Franz weitergeben, Franz an Vasoski und Vasoski nun an Ochs. Verteidiger Ochs wird am Freitagabend beim Auswärtsspiel in Leverkusen fehlen. Es passt, dass für ihn der genesene Vasoski ins Aufgebot zurückkehren wird.

Erste Laufversuche für Ochs

Patrick Ochs ging es am Dienstag zwar deutlich besser als am Vortag, doch an einen Einsatz ist noch nicht zu denken. Heute wird der 25 Jahre alte Profi seine ersten Laufversuche mit dem schützenden Panzer unternehmen. „Die Bruchstelle ist an einer nicht ganz so komplizierten Stelle“, sagt Trainer Michael Skibbe, „es kann bei Belastung kein Organ in Mitleidenschaft gezogen werden.“ Beim nächsten Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am 21.November rechnet der Eintracht-Trainer wieder fest mit Ochs.

Bei den anderen angeschlagenen Spielern gab es gestern Entwarnung. Oka Nikolov, der sich gegen Bochum eine Prellung am Knie zugezogen hatte, soll heute mit Lauftraining beginnen und am Donnerstag wieder zwischen den Pfosten stehen. Und Christoph Spycher hat als Vorsichtsmaßnahme zwar gestern das Training vorzeitig beendet, weil ihm der Oberschenkel schmerzte, sein Einsatz in Leverkusen aber soll nicht gefährdet sein.

Amanatidis steht vor neuer Operation

Derweil bereitet sich Ioannis Amanatidis auf eine neue Operation vor. Der griechische Nationalspieler, der unter anderem auch die Meinung des amerikanischen Spezialisten Dr. Richard Steadman eingeholt hat, hat sich nun entschlossen, den Eingriff erneut in Augsburg bei Professor Dr. Ulrich Boenisch durchführen zu lassen. Heute wird Amanatidis nach Augsburg fahren. „Dann werden wir alles besprechen“, sagt Amanatidis, der davon ausgeht, dass die Operation dann am Montag stattfinden kann. Wie lange der Eintracht-Stürmer danach ausfallen wird, ist offen, denn erst beim Eingriff kann der Arzt genau sehen, wie schwer die Verletzung diesmal ist.

Quelle: op-online.de

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