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Bajramovic nach 208 Spielminuten in einer Woche wieder verletzt

Vier Spiele waren zuviel

Frankfurt - (sp) Sechs Wochen Vorbereitung hatten die Spieler der Frankfurter Eintracht hinter sich, ehe am 8. August in Bremen die Bundesliga startete. Ein Spieler hat an der Vorbereitung fast gar nicht teilgenommen und war trotzdem schon am zweiten Spieltag gegen den 1.FC Nürnberg dabei.

Z. Bajramovic

© op-online

Z. Bajramovic

Zlatan Bajramovic hat weder eines der beiden Trainingslager in Tirol oder in Kärnten mitgemacht noch hat er bei einem der acht Vorbereitungsspiele der Eintracht gegen den Ball getreten. Doch am Samstag, als es im Mittelfeld der Eintracht gegen Nürnberg drunter und drüber ging, sollte Bajramovic helfen, wieder Ordnung herzustellen.

Zlatan will Spielpraxis sammeln und die braucht er auch“, sagt Trainer Michael Skibbe. Und so hat Bajramovic zwar kaum trainiert in letzter Zeit, dafür aber umso mehr gespielt. Erst in der U 23 der Eintracht in Fürth 84 Minuten, am Mittwoch 70 Minuten in der bosnischen Nationalmannschaft gegen den Iran, dann am Samstag 22 Minuten in der Bundesliga gegen Nürnberg und am Sonntag 32 Minuten für die U 23 der Eintracht gegen Pfullendorf.

Das alles dürfte für den 30 Jahre alten Mittelfeldspieler zu viel auf einmal gewesen sein. Mit Leistenschmerzen musste er am Sonntag vorzeitig passen. Immerhin, die schwere Zehenverletzung, die ihn seit mehr als einem Jahr daran gehindert hat, seinem Beruf regelmäßig nachzugehen, hatte mit der Auswechslung nichts zu tun.

Habib Bellais keine Chance im Profiteam

Bajramovic ist bereit alles zu geben für ein dauerhaftes Comeback. Habib Bellaid sieht das etwas anders. Der französische U 21-Nationalspieler hat aktuell im Profiteam keine Chance, auch nur dem Aufgebot anzugehören. Zweimal sollte Bellaid deshalb Spielpraxis in der U 23 sammeln, beide Male hat er wegen Verletzungen abgesagt. Unter der Woche konnte er bei den Profis wieder mittrainieren, für Spiele am Wochenende hat es nicht gereicht. „Er hat Probleme mit den Adduktoren“, sagt Trainer Skibbe vorsichtig. Keinen Hehl macht die Eintracht daraus, dass Bellaid, vor einem Jahr für 2,5 Millionen Euro aus Straßburg gekommen, bei einem adäquaten Angebot den Verein verlassen dürfte.

Bellaid befindet sich auf dem Abstellgleis in guter Gesellschaft. Markus Steinhöfer, Ümit Korkmaz und Nikos Liberopoulos, ebenfalls vor einem Jahr für viel Geld verpflichtet, spielen beim neuen Trainer keine Rolle oder höchstens eine Nebenrolle.

Quelle: op-online.de

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