Nieder-Roden (leo) - „Zum Glück haben wir jetzt ein freies Wochenende vor uns, damit sich unsere verletzten Spieler erholen können“, sagte Alexander Hauptmann, Trainer des Handball-Oberligisten HSG Nieder-Roden, vor eineinhalb Wochen nach dem 39:17-Sieg beim Tabellenletzten SVH Kassel, als die Rodgauer gleich sechs Spieler hatten ersetzen müssen.
Zu Beginn dieser Woche hatte sich die Situation allerdings wenig gebessert. Lediglich Christian Schmid und Daniel Kegelmann trainierten bereits in der vergangenen Woche wieder. In Kassel hatten zudem Marco Rhein, Timo Kaiser, Stefan Seitel und Christopher Prinz gefehlt. Wer aus dem Quartett am Samstag, 19.30 Uhr, beim Tabellenneunten TuS Holzheim zur Verfügung steht, entscheidet sich wohl erst kurzfristig.
„Das wird eine deutlich schwerere Aufgabe als zuletzt in Kassel“, meint Alexander Hauptmann. „Wir müssen aufpassen, Holzheim hat eine recht gute Mannschaft“, warnt der Nieder-Rodener Trainer, fordert aber auch: „Wir müssen gewinnen und fertig.“ Denn im Zweikampf mit Spitzenreiter SG Wallau dürfen sich die Nieder-Rodener keinen Ausrutscher erlauben, um ihre gute Ausgangsposition im Titelrennen nicht zu verlieren. Derzeit rangiert die HSG einen Punkt hinter Spitzenreiter SG Wallau, der am Rundenende einen Punkt wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls abgezogen bekommt. Aufgrund des besseren Abschneidens im direkten Vergleich hätte Nieder-Roden somit derzeit die Nase vorne.
Bange ist der HSG trotz der drohenden Ausfälle nicht. Marvin Hoppenstaedt erwies sich in Kassel als glänzender Ersatz von Stammtorwart Marco Rhein, Sebastian Schulz übernahm die Führungsrolle und Heimkehrer Tim Henkel glänzte ebenso wie Dirk Etzel als neunfacher Torschütze.
Quelle: op-online.deRubriklistenbild: © osdp


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