Offenbach (muth) - Der 13. Spieltag in der Handball-Landesliga der Frauen wird für die abstiegsgefährdeten Mannschaften SU Mühlheim und SG Egelsbach ein harter Tag. Sie empfangen mit der HSG Aschaffenburg und der ESG Dieburg/Groß-Zimmern die beiden führenden Teams.

© Scheiber
Andrea Rauth und die Handballerinnen der SG Egelsbach (links) werden es gegen Tabellenführer ESG Dieburg/Groß-Zimmern schwerer haben, die Gegner zu stoppen, als hier gegen Ayla Muratoglu von der SG Bruchköbel. Foto:
HSG Dietzenbach – SG Bruchköbel II (Sa., 17.30 Uhr). Der Tabellenvierte hat die abstiegsgefährdete Oberliga-Reserve aus Bruchköbel zu Gast. Mit der HSG Erfelden gelang letzte Woche schon einer Mannschaft aus der unteren Tabellenhälfte ein Coup gegen die Dietzenbacher Damen. Für den Dietzenbacher Trainer Uwe Beyer steht deshalb eines fest: „Gegen Bruchköbel muss ein Sieg her! Wir brauchen mal wieder einen Erfolg.“ Allerdings rechnet er auch mit einem heißen Kampf, braucht der Tabellenvorletzte (5:19 Punkte) doch jeden Punkt für den Klassenerhalt.
HSG Aschaffenburg – SU Mühlheim (Sa., 19.00 Uhr). Für die Damen der SU Mühlheim sieht es ähnlich aus. Mit 7:17 Punkten sind sie Drittletzter, drei Punkte fehlen zum rettenden Ufer namens Klassenerhalt. Der 27:21-Sieg gegen Schlusslicht SG Egelsbach hat sie beflügelt, doch mit dem Tabellenzweiten HSG Aschaffenburg (22:2) treffen sie auf einen harten Brocken. Die SUM-Damen brauchen die Punkte mehr denn je, die HSG will sich die Chance auf den Aufstieg bewahren – dementsprechend kämpferisch werden sich beide Mannschaften präsentieren.
SG Egelsbach – ESG Dieburg/Groß-Zimmern (So., 15.20 Uhr). Der sprichwörtliche Strohhalm, an den sich die Egelsbacherinnen (5:19) im Moment noch klammern, wird immer kleiner und die Luft am Tabellenende immer dünner. Daran wird sich voraussichtlich auch am Wochenende nichts ändern, wenn der Tabellenführer (22:2) in Egelsbach aufläuft. Schon im Hinspiel wies er die SGE mit 28:9 in die Schranken. Doch ESG-Trainer Waldemar Rack warnt: „Wir dürfen die Egelsbacherinnen nicht unterschätzen. Sie brauchen jetzt jeden Punkt und werden nicht kampflos aufgeben.“



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