Offenbach - Die gute Laune auf dem Bieberer Berg hat einen Namen: Arie van Lent. Der Trainer der Offenbacher Kickers ist die personifizierte Heiterkeit und nur schwer aus der Ruhe zu bringen. Von Christian Düncher/baw
Dass er auch anders kann, hatte van Lent nach der 0:2-Niederlage in Chemnitz gezeigt, als er Tritte in den Hintern einiger Spieler androhte.
Am Samstag haben die Kickers wieder gegen Chemnitz verloren - 0:1. Diesmal hielt sich van Lent aber mit seiner Kritik zurück. Die Ansprache unter der Woche sei „ruhig und sachlich, aber direkt“ gewesen, sagte der Trainer vor dem Spiel am Samstag (14 Uhr) beim Tabellendrittletzten RW Oberhausen und hatte eine einfach Erklärung für den „nicht optimalen Start“ in die zweite Saisonhälfte parat: „Wenn man sich zu wenig bewegt und so viele Fehlpässe spielt wie wir, wird es natürlich schwer.“ Deshalb erhofft er sich in Oberhausen vor allem eine größere Laufbereitschaft. „Durch mehr Bewegung werden wir auch wieder gefährlicher werden“, erklärt van Lent.
Getrübt wurde van Lents gute Laune durch den Ausfall seines besten Torschützen und Vorbereiters. Elton da Costa (sechs Treffer, fünf Vorlagen) erlitt bei einem Autounfall in Darmstadt, als er seinen Sohn zur Schule fahren wollte, ein Schleudertrauma und fehlte beim Training. Er wird beim Spiel gegen RW Oberhausen definitiv fehlen.
Der DFB hat unterdessen das ausgefallene Spiel der Kickers bei der SpVgg Unterhaching neu terminiert. Die Begegnung findet am Dienstag, 14. Februar, um 19 Uhr statt.
Heute (19.00 Uhr) spielen: SV Babelsberg - Preußen Münster.
Quelle: op-online.deRubriklistenbild: © Roskaritz


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