Offenbach (joko) - Es ist ein Transfer, bei dem alle drei Beteiligten zufrieden sein können. Kickers Offenbach, weil man einen unzufriedenen und aussortierten Spieler von der Gehaltsliste streichen kann.
Der FSV Frankfurt, weil man einen Perspektivspieler zurückgeholt hat, der in der U23 in der Regionalliga spielen soll und sich dort wieder für die 2. Bundesliga empfehlen kann. Und nicht zuletzt der Spieler selbst. Denn Stefan Hickl hat sich beim OFC niemals wohl gefühlt und will nun mit seiner Rückkehr zum FSV noch einmal den Anschluss an die 2. Liga schaffen.
Kurz vor der Winterpause teilte Trainer Arie van Lent dem 24-Jährigen dann mit, dass er nicht mehr mit ihm plant. Nach 15 Drittligaeinsätzen (zehn in der Startelf) ist das Kapitel Offenbach - wahrscheinlich gegen Zahlung einer Abfindung - ab sofort beendet.
Den Transfer im Sommer nach Offenbach hatte noch Hickls damaliger Berater Klaus Gerster eingefädelt. Den Transfer zurück zum FSV machte nun Hickls neuer Berater perfekt: Bernd Reisig. Der ehemalige FSV-Geschäftsführer arbeitet jetzt als Spielerberater, hat neben Hickl auch Markus Husterer unter Vertrag genommen.
Daniel Gunkel hat gestern erstmals wieder mittrainiert. Der 32-Jährige war eine Woche lang zum Probetraining beim thailändischen Erstligisten BEC-Tero Sasana. Eine Entscheidung über einen Wechsel ist noch nicht gefallen. Ein Transfer nach Asien ist noch bis 25. Februar möglich.
Quelle: op-online.deRubriklistenbild: © Roskaritz


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