Oberhausen - Die Offenbacher Kickers mussten sich heute bei RW Oberhausen mit einem 1:1 begnügen und bleiben damit in der 3. Liga auf Platz neun. Pascal Testroet erzielte den Ausgleich für den OFC, der in der Folgezeit mehrfach die Chance zum Sieg vergab. Von Christian Düncher

© Roskaritz
OFC-Trainer Arie van Lent hatte nach der enttäuschenden Leistung bei der 0:1-Heimpleite gegen Chemnitz gleich vier Änderungen vorgenommen. Anstelle von da Costa (Schleudertrauma), Stadel, Cincotta und Hesse spielten diesmal in Oberhausen Testroet, Kleineheismann, Bender und Stein von Anfang an. Zudem wurde das System gewechselt - von 4-1-4-1 auf 4-4-2.
Der OFC begann also mit zwei Spitzen (Vogler und Testroet), doch wie gegen Chemnitz lief in der Offensive nicht viel zusammen. Das Spiel war insgesamt sehr zerfahren - von beiden Seiten. Fehlpässe und Ballverluste bestimmten das Spiel. Zudem gab es immer wieder kleine Fouls. Wenn sich die Kickers mal auf den Außenbahnen durchsetzten, stand im Strafraum zumeist ein Offenbacher im Abseits. Torschüsse gab es nur aus der Distanz -von Schwarz und Testroet. Doch beide waren zu ungenau.
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Nach dem Seitenwechsel deutete zunächst nicht viel auf den Ausgleich hin. Oberhausen gehörten die ersten Minuten des zweiten Durchgangs. Das 1:1 fiel quasi aus dem Nichts. Lars Bender hatte den Ball auf der rechten Seite bereits verloren, setzte dann aber erfolgreich nach und war plötzlich ganz frei. Sein schönes Zuspiel in die Mitte verwertete Pascal Testroet aus kurzer Entfernung zum Ausgleich. Nur wenig später hatte Stefan Vogler die Chance, das 2:1 zu erzielen, schlenzte den Ball aber deutlich am Tor vorbei. In der Endphase lief André Hahn noch einmal alleine auf das Oberhausener Tor zu, schoss aber Gäste-Schlussmann Melka an.
"Die erste Hälfte war nicht gut von uns. Nach der Pause haben wir uns aber gewaltig gesteigert und hätten das Spiel aufgrund der Chancen sogar gewinnen können", resümierte van Lent. Markus Husterer kugelte sich bei seinem Sturz die Schulter aus. Diese wurde aber bereits im Stadion wieder eingerenkt. Eine Untersuchung soll nun Aufschluss darüber geben, inwiefern die Bänder in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Quelle: op-online.de


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