Offenbach - Er ist einer der Dauerbrenner bei den Offenbacher Kickers: Marc Stein. Seit seiner Verpflichtung im August 2011 hat der Außenverteidiger 17 Ligaspiele in Folge für den OFC absolviert. „Alle über 90 Minuten“, wie er betont. Von Christian Düncher

© Hübner
Marc Stein
Zuletzt war er beim 0:1 gegen den Chemnitzer FC aber nur Zuschauer - wegen einer Gelbsperre.
Was er von der Tribüne aus sah, war „für uns alle enttäuschend“, gibt Stein zu. Seine Mitspieler hätten das genauso beurteilt und sich „größtenteils selbstkritisch“ geäußert. „Wir haben das vermissen lassen, was uns in den letzten Spieler vor der Winterpause ausgezeichnet hat. Es ist natürlich bitter, wenn man gleich zum Auftakt eine Chance vergibt. Uns hat ein bisschen die Geilheit gefehlt. Da müssen wir wieder hinkommen.“
Die nächste Chance dazu bietet sich am Samstag (14 Uhr) in der Partie bei Rot-Weiß Oberhausen. Dann wieder mit Marc Stein, der nach abgesessener Gelbsperre in die Startelf zurückkehrt und somit sein erstes Pflichtspiel im neuen Jahr für die Kickers absolviert - gegen das Team, gegen das der 26-Jährige vergangenes Jahr sein Debüt im OFC-Trikot gegeben hatte.
In Oberhausen müsse die OFC-Mannschaft nun „wieder kompakt stehen und zusammen Fußball spielen“. Denn der Gegner hat als Drittletzter der Tabelle nichts zu verschenken. „Für Oberhausen geht es um viel, das wird man merken. Die wollen jeden Punkt mitnehmen. Und wir wollen die Chance wahren, oben dranzubleiben“, beschreibt Stein die Situation vor dem Spiel.
Ans Stadion Niederrhein hat Stein jedenfalls gute Erinnerungen. „Wenn ich dort gespielt habe, bestand immer die Möglichkeit, Punkte mitzunehmen“, sagt der Blondschopf, der seinen Teil zu einem Sieg der Kickers beitragen will. Vielleicht sogar mit seinem ersten Treffer für den OFC?
„Für mich ist zweitrangig, wer die Tore macht oder vorbereitet. Wichtig ist, dass jeder als Teil der Mannschaft seine Aufgabe erfüllt.“ Seine ist es vorrangig, die linke Seite zu verteidigen - notfalls auch auf Kosten eines Fouls. „Manchmal kann man es sich nicht aussuchen“, sagt Stein, „aber ich schaue lieber nach fünf Gelben Karten einmal zu, als ein Spiel zu verlieren.“
Quelle: op-online.de


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