Garmisch-Partenkirchen - Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch hat beim Abschlusstraining für den Heim-Weltcup Hoffnungen auf ein gutes Renn-Wochenende geweckt.

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Maria Höfl-Riesch fährt am Freitag beim zweiten offiziellen Abfahrtstraining der Frauen die Kandahar-Strecke in Garmisch-Partenkirchen hinab.
Nach ihrem ersten Saisonsieg hofft Maria Höfl-Riesch beim Heim-Weltcup auf weitere Podestplätze. Sechs Tage nach ihrem Erfolg in der Super-Kombination von St. Moritz steht an diesem Samstag im heimischen Garmisch-Partenkirchen eine Abfahrt auf dem Programm. “Hier muss man technisch sauber Ski fahren, es ist eine der schwierigen Strecken“, sagte die 27-Jährige. “Es hat alles, was eine schöne Abfahrt ausmacht - die perfekte Strecke hier.“
Bei klirrender Kälte von um die minus 15 Grad gingen einige Rennfahrerinnen im Abschlusstraining am Freitag dick vermummt und wärmer eingepackt als üblich an den Start. Am schnellsten war die Österreicherin Elisabeth Görgl unterwegs. Höfl-Riesch legte die sechstbeste Zeit hin, ließ bei ihrer Fahrt ohne vollstes Risiko aber ein Tor aus. “Die Strecke ist relativ knackig und auch schlagig“, sagte Höfl-Riesch.
Locker fuhr die Amerikanerin Lindsey Vonn bei ihrem Streckentest auf den 18. Rang. Nach ihrer kurzen Weltcup-Pause kam Viktoria Rebensburg auf den 26. Platz, Veronique Hronek beendete das Training als 40.
Thermo-Unterwäsche und Creme zum Schutz der Gesichter oder Masken waren auch am Freitag bei den Sportlerinnen gefragt. Auch Vonn hatte mehrere Lagen untergezogen. Bei der Abfahrt am Samstag (10.30 Uhr/ZDF und Eurosport) und dem Super-G am Sonntag (12.00 Uhr/ZDF und Eurosport) hat es damit aber ein Ende, “denn man muss ja aerodynamisch sein“, sagte die Abfahrts-Olympiasiegerin.
Vonn peilt am Wochenende ihren 50. Erfolg im Weltcup an. “Ich denke, die Lizz wird schwer zu schlagen sein. Manchmal liegt einem eine Strecke und sie hat hier viel Selbstvertrauen“, sagte Vonn über Görgl. Die Österreicherin feierte vor einem Jahr auf der Kandahar als Doppel-Weltmeisterin.
dpa
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